BARSINGHAUSEN (red).
Die interkulturelle Band Sound of Hope feiert in diesem Jahr ihr zehnjähriges Jubiläum. Seit einem Jahrzehnt steht das Projekt für musikalische Vielfalt, gelebten Zusammenhalt und die Freude am gemeinsamen Musizieren über kulturelle Grenzen hinweg. Die abwechslungsreichen Songs leben von den Gefühlen und Sehnsüchten der Musikerinnen und Musiker. Die zentrale Botschaft der Band ist Frieden, Zusammenhalt und Lebensfreude. Wichtig ist dabei, dass Menschen unterschiedlicher Nationalitäten zusammenkommen, um gemeinsam Musik zu machen – hörbar, spürbar und tanzbar.
Bandleader Albrecht von Blanckenburg freut sich gemeinsam mit der gesamten Band auf das Jubiläumskonzert, das am 27. Februar in der Krawatte stattfindet. Das Publikum darf sich auf bekannte und außergewöhnliche Songs freuen, die zum Zuhören, Tanzen und Träumen einladen. Einlass ist um 19.30 Uhr, das Konzert beginnt um 20 Uhr. Tickets gibt es unter: www.kulturfabrikkrawatte.de/event/sound-of-hope-konzert/ und an der Abendkasse. Musikalisch verbindet Sound of Hope orientalische Instrumente wie Saz mit westlichen Sounds von E-Gitarre, Bass, Schlagzeug und Keyboard. Gesungen wird in mehreren Sprachen, wodurch die außergewöhnliche Besetzung auch musikalisch erlebbar wird. Ruhige Balladen laden zum Nachfühlen und Nachdenken ein, während viele Songs mitreißen und zum Tanzen animieren – bei Live-Konzerten bleibt das Publikum selten auf den Sitzen.
In den vergangenen Jahren hat sich die Band stetig weiterentwickelt. Nachdem durch den Ukraine-Krieg ukrainische Musikerinnen einen Schwerpunkt bildeten, ist das Projekt nun erneut gewachsen: Zwei Musiker aus Indonesien bereichern seit Kurzem die Band. Surya begeistert mit feinem und filigranem Lead-Gitarrenspiel, während Danny am Bass neue rhythmische Welten eröffnet und perfekt mit Drummer Marlon harmoniert. So fließen nach orientalischen, ukrainischen und kurdischen Einflüssen nun auch asiatische Klangfarben in die Musik ein. Neu dabei ist außerdem die Sängerin Pia Döhring aus der Region Hannover, die mit Jazz- und Pop-Feeling überzeugt. Der kurdische Ausnahmemusiker Dilyar Shexu erweitert das Repertoire um kurdische Musik – ein besonderer Höhepunkt bei interkulturellen Festen. Ergänzt wird die Band durch den griechischen Violinisten Georgios Kesmiris.
Auch überregional hat Sound of Hope bereits Aufmerksamkeit erhalten: Das Projekt wurde im Videowettbewerb „Niedersachsen packt an“ von einer Jury der niedersächsischen Landesregierung unter die zehn besten Projekte gewählt und in der Staatskanzlei von Ministerpräsident Stephan Weil ausgezeichnet. Zudem wurde bereits im Fernsehen über die Band berichtet. Sound of Hope steht für ein buntes, lebendiges Bild der neuen kulturellen Möglichkeiten in der Region Hannover – und für Musik, die verbindet.
Foto: Sound of Hope
