„Larissa Israel von Trotha ist eine Bereicherung für unseren Chor“

Erfahrungen auf Bali, in der Wüste und in Taiwan gesammelt

ECKERDE (gk). Larissa Israel von Trotha trägt nicht nur einen ungewöhnlichen Namen, sie übt auch einen ungewöhnlichen Beruf aus. Zudem ist ihre Vita mehr als erstaunlich. Die zierliche Frau ist eine der führenden Sound-Healer in Deutschland mit über zehnjähriger Erfahrung und Erfolgen in der Klangtherapie. Das bedeutet, dass durch den Einsatz von Rhythmus und Frequenzen eine Klangheilung erfolgen kann.

Unerwartet und nicht geplant befand sich Deister Echo-Mitarbeiterin Gerheide Knüttel plötzlich in einer Behandlung. Das Ergebnis war tiefe Entspannung – aber auch eine Diagnose, die genau zutraf; ohne dass ein Wort während der Behandlung gesprochen wurde.

Geboren und aufgewachsen ist von Trotha in Osnabrück. Nach dem Abitur studierte die Waldorfschülerin in London und Paris. Während einer dreijährigen Ausbildung zur Sound-Healerin in der Schweiz erlernte sie auch die Klang-Akupunktur. Im Vordergrund stehe die Frage „Wie bleibe ich gesund“? Unvergessen sei ihr die Musikvermittlungsarbeit als Projektleiterin mit den Berliner Philharmonikern unter Sir Simon Rattle von 2002 bis 2012. In sozialen Schwerpunkten, wie Gefängnissen, wurde versucht, die Menschen für die Musik zu begeistern. Schwerverbrecher hätten ihre eigenen Geschichte mit eingebracht und auch vertont. Unvergessen ist von Trotha die Aussage eines Insassen, der ihr mit den Worten gedankt habe, dass es sich für diese Erfahrung gelohnt hätte, ins Gefängnis zu gehen.

Bei ausgiebigen Reisen durch alte Kulturen habe von Trotha die „Vorbeugung durch Klangtherapie“ in Anwendung vorgefunden. Ihre Bildungsreisen führen sie unter anderem von 2012 bis 2014 nach Bali. Anschließend nach Taiwan und in die Wüste Marokkos. Die beigefügten Fotos belegen ihre Arbeit auch mit Klangschalen und Klang-Akupunktur, bei der zwölf Stimmgabeln eingesetzt werden. Außerdem arbeitete sie mit namhaften Konzerthäuser in London, Amsterdam und auch Salzburg zusammen.

Seit einem Jahr ist Larissa Israel von Trotha Mitglied im Heimatchor Eckerde. Gemeinsames Singen sei nicht nur gesundheitsfördernd, sondern stärke auch die Gemeinschaft. Wie bei den vergangenen Auftritten beim Weihnachtskonzert und am 1. Mai. Der 1. Vorsitzende des Vereins Heimatchor Eckerde, Hubert Weise, meinte gegenüber Deister Echo, dass von Trotha eine Bereicherung für den Chor sei.

Fotos: Gerheide Knüttel / privat