Leserbrief: „LABORA muss in Barsinghausen bleiben“

Rosemarie Struß und Dagmar Täger kritisieren das Vorgehen des Jobcenters

BARSINGHAUSEN (red). „Die Arbeit von LABORA mit der Jugendwerkstatt ist sehr wichtig für Barsinghausen und unsere Gesellschaft und muss in Barsinghausen erhalten bleiben. Auch wir vom Willkommenskreis der Mariengemeinde haben schon viele gute Mitmach-Aktionen mit unseren Flüchtlingskindern bei LABORA durchgeführt. Die Kinder konnten viel über Umwelt, Technik, Arbeiten im Team und zwischenmenschlichen Umgang dort erlernen. LABORA ist stets ein kompetenter und verlässlicher Partner. Jugendliche / junge Erwachsene finden hier wieder zu Strukturen und zu einem Weg zu ihrer Ausbildung und dem Arbeitsmarkt. Es ist nicht nachvollziehbar, dass das Jobcenter solch eine Wechselpolitik der Fördermittel betreibt und Einrichtungen nur von Zeit zu Zeit – ein Hopping – unterstützt. Mit diesen Unsicherheiten können keine Planungen, Personalakquise und Investitionen von LABORA vorgenommen werden. Die Existenz ist nicht mehr gesichert. Das Jobcenter sollte sich glücklich schätzen, dass LABORA diese Arbeit anbietet und so qualifiziert mit Wertschätzung erfüllt. Wir appellieren daher an das Jobcenter, die Fördermittelvergabe zu überdenken. Eine Unterschriftensammlung ist in Planung.“

Rosemarie Struß & Dagmar Täger, Barsinghausen

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