BARSINGHAUSEN (red).
Für Mittwoch, 11. Marz, 16 Uhr, lädt das Historisch-Politische Colloquium zum Thema Lateinamerika in die VHS Calenberger Land, Langenäcker 38, ein. Die Teilnahme ist gebührenfrei, es wird aber um Anmeldungen gebeten bei Christina-Heinrichs@vhs-cl.de. Ulrich Künzel hat im Colloquium kenntnisreich und aus Regionalerfahrung heraus über die Politik gegenüber vor allem linken Aufstandsbewegungen und z.B. den Friedenschluss mit der FARC in Kolumbien berichtet. Wie weltweit ist die intellektuelle Führerschaft durch kapitalismuskritische Theoretiker am Ende des 20. Jahrhunderts am Beginn des 21. Jahrhunderts auch in Lateinamerika durch neoliberale oder rechte Konzepte abgelöst worden. Was ist aus den Aufständischen von damals, was ist aus den seinerzeitigen Regierungen geworden? Wie wirken die unterschiedlichen Regierungen der USA und die anglo-amerikanische Migrationspolitik auf die lateinamerikanischen Staaten ein? Und wie spiegelt sich der globale Anstieg rechter Ideologien und Haltungen in den Auseinandersetzungen der heutigen Staaten südlich des Rio Grande? Wie wirken die USA ein?