Magere Erträge: Hitze und Trockenheit waren auch für den Mais zu viel

REGION (red).

Deutlich früher, deutlich weniger – mit diesen knappen Aussagen lassen sich die Erwartungen an die Maisernte in Niedersachsen zusammenfassen. Die aus Südamerika eingebürgerte Futterpflanze kommt nach Mitteilung des Landvolk-Pressedienstes mit Hitze und Trockenheit im Allgemeinen ganz gut zurecht, aber in diesem Jahr wurde es auch dem Mais zu viel. Die Landwirte rechnen mit zum Teil empfindlichen Ertragseinbußen, die je nach Standort, Witterungsverlauf und Beregnungsmöglichkeit ein erhebliches Ausmaß erreichen können. Auf vielen Feldern hat der Mais allenfalls kleine, manchmal gar keine Kolben ausgebildet, das mindert den Futterwert erheblich. Landesweit sind die Maishäcksler und die Ladewagen bereits unterwegs, aber die Silos werden mit erheblich weniger Erntegut gefüllt als in den Vorjahren. Die Landwirte wägen je nach Reifestand nun genau ab, ob sie eventuell auch als Körnermais vorgesehene Felder als ganze Pflanze ernten.

Foto: Landvolk