Mannschaften aus Wurzen und Brzeg Dolny eröffnen die Fußball-Stadtmeisterschaft

BARSINGHAUSEN (red).

Bei der diesjährigen Fußball-Stadtmeisterschaft am Sonnabend, 20. Juli, werden nach aktuellem Planungsstand auch Teams aus den Barsinghäuser Partnerstädten Wurzen und Brzeg Dolny dabei sein. Eine Woche nach dem Endspiel der Fußball-Europameisterschaft können die Fußballfans also erneut eine „kleine EM“ am Deister erleben. Neben den Mannschaften des ATSV Frisch Auf Wurzen und des KS Rokita 1946 Brzeg Dolny sind auch der Oberligist 1. FC Germania Egestorf/Langreder als höchstklassiges Team, der TSV Barsinghausen, der TSV Kirchdorf, der TSV Bantorf, der TSV Groß Munzel und der VSV Hohenbostel dabei.

Dank des glücklichen Händchens von Bürgermeister Henning Schünhof, der wie im Jahr zuvor die Teams den beiden Vorrundengruppen zugelost hat, treffen die Mannschaften aus Wurzen und Brzeg Dolny bereits im Eröffnungsspiel ab 13.30 Uhr aufeinander. Im Parallelspiel der Gruppe A sind ab 13.30 Uhr der Oberligist 1. FC Germania und der VSV Hohenbostel gefordert. Der TSV Goltern ist die fünfte Mannschaft in der Gruppe A. In die Gruppe B hatte Bürgermeister Henning Schünhof den TSV Kirchdorf, den TSV Barsinghausen, die „Old Stars Barsinghausen“, den TSV Groß Munzel und den TSV Bantorf gelost. „Die Paarungen versprechen spannende Spiele“, zeigte sich Henning Schünhof mit der Auslosung zufrieden. Auch der Sportring-Vorsitzende Berthold Kuban freute sich, dass wieder Teams aus den Partnerstädten in Barsinghausen antreten wollen. „Städtepartnerschaften müssen auch jenseits der offiziellen Besuche und Termine mit Leben gefüllt werden, und der Sport eignet sich dazu optimal. Ich denke, wir sind in Barsinghausen auf einem sehr guten Weg, wenn wir bereits zum zweiten Mal Vertretungen aus unseren Partnerstädten begrüßen können.“ Zugleich dankte der Sportring-Chef den Sponsoren für ihr langjähriges Engagement. Ohne die Unterstützung der Stadtsparkasse, der Stadtwerke und von der Avacon wäre ein solches Großereignis nicht umsetzbar, so Berthold Kuban.

Bedauerlicherweise könne erneut kein Team aus Kovel dabei sein, ergänzte Bürgermeister Henning Schünhof. Das Interesse aus der ukrainischen Partnerstadt sei sehr groß gewesen und im Frühjahr habe es so ausgesehen, als könne tatsächlich eine Mannschaft zur Stadtmeisterschaft anreisen. „Doch leider haben sich diese Hoffnungen aufgrund des Krieges zerschlagen“, sagt der Verwaltungschef. Einen besonderen Dank richteten er und der Sportring-Vorsitzende an die Barsinghäuser Bürgerstiftung. Wie deren Schatzmeister Reinhard Meyer erklärte, bezuschusse die Stiftung die Unterbringung der Mannschaften aus Wurzen und Brzeg Dolny mit 1.000 Euro, um den Gedanken der Völkerverständigung zu unterstützen. Dank der neuen Stiftungssatzung und der damit einhergehenden Erweiterung des Stiftungszwecks sei eine solche finanzielle Unterstützung mittlerweile möglich, so Reinhard Meyer abschließend.

Foto: Stadt