Mehr Sicherheit: Polizei und Stadtverwaltung intensivieren die Zusammenarbeit

Neuer Kommissariatsleiter Ludger Westermann: „Arbeit in Barsinghausen ist vielfältig“ / Stadt weitet Geschwindigkeitsmessungen aus / Aufruf zur Wachsamkeit bei Wohnungseinbrüchen und Diebstählen auf Friedhöfen

V.li.: Fachdienstleiterin Julia Manegold, ihr Stellvertreter Erik Möhle, Joachim Eickmeyer, Leiter des Kriminal- und Ermittlungsdienstes, Bürgermeister Marc Lahmann, der Leiter des Kommissariats, Ludger Westermann und der 1. Stadtrat, Thomas Wolf

BARSINGHAUSEN (ta). Beim schon traditionellen Jahresabschlussgespräch zwischen der hiesigen Polizeiführung und der Stadtverwaltung haben beide Seiten die gute und fruchtbare Zusammenarbeit gelobt. Die Abstimmung klappe und man pflege ein sehr vertrauensvolles Verhältnis, sagte Bürgermeister Marc Lahmann, während der Leiter des PK Barsinghausen, Ludger Westermann, die Aufgabenbereiche als sehr vielseitig einstufte. Insbesondere im Bereich der präventiven Arbeit sei man inzwischen sehr breit aufgestellt, zum Beispiel habe man bei der Bewältigung des Stadtfestes eine neue Qualität erreicht, betonte der 1. Stadtrat, Thomas Wolf. Man habe ein Sicherheitskonzept erarbeitet, trotzdem gebe es auch hier noch Verbesserungen, so Westermann. Die Einrichtung einer gemeinsamen Arbeitsgruppe mit dem Ordnungsamt der Stadt habe zu einer stärkeren Verzahnung geführt. Diese Tiefe der Organisation sei auch nötig, denn die Stadt sei nun einmal gefordert, den ehrenamtlichen Organisatoren der IG Stadtfest zu helfen und Pläne zu erstellen, so Wolf. Gleichwohl habe man auch schon in den letzten Jahren auf die gestiegenen Anforderungen für ein sicheres Stadtfest reagiert, betonte Lahmann. Hinsichtlich des viel diskutierten Themas Vandalismus auf Schulhöfen erklärte der Leiter des Kriminal- und Ermittlungsdienstes, Joachim Eickmeyer, dies sei eigentlich kein ganz neues Phänomen. Anders stelle sich die Lage da schon eher bei der deutlichen Steigerung von Diebstählen auf den Friedhöfen dar, wo es die Täter in der Regel auf Gegenstände auf Metall abgesehen hätten. Im Verlauf eines Jahres habe man hier rund 100 Straftaten registriert. In diesem Zusammenhang, aber auch beim Thema Wohnungseinbrüche forderte Westermann die Bürger zur Wachsamkeit auf: „Verdächtige Personen oder Vorgänge zu melden, ist immer richtig.“ Abstimmungen zwischen der Verwaltung und der Polizei seien zudem bei der Kontrolle der Geschwindigkeit von Verkehrsteilnehmern vorgenommen worden. „Wir verfolgen da eine gemeinsame Zielrichtung“, sagte die Leiterin vom Fachdienst Ordnung und Verkehr, Julia Manegold. Hier werde die Stadt die Überprüfung der Geschwindigkeit mit Messtafeln und Blitzgeräten in die eigene Hand nehmen. Sinnvoll wäre eine Etablierung von Geräten in allen Ortsteilen, meinte der Bürgermeister, während Thomas Wolf darauf verwies, dass man für diese Maßnahmen überwiegend positive Rückmeldungen aus der Bevölkerung erhalte. Allein schon die optische Präsenz zeige Wirkung, unterstrich Manegold. Auch im Weihnachtsdorf zeige die Polizei seit dem letzten Jahr vermehrt Präsenz. Die Botschaft lautet: „Wir sind da“, so Polizeichef Westermann.

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