Die Landtagsabgeordnete Claudia Schüßler hatte zur Einfahrt eingeladen

Peter Messing (vo.li.), Claudia Schüßler, Henning Schünhof, Wilfried Klatt und Britta Sander begrüßen Minister Falko Mohrs (Mitte) im Besucherbergwerk.
BARSINGHAUSEN (fk). Der niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur Falko Mohrs (SPD) war auf Einladung der Landtagsabgeordneten, Claudia Schüßler (SPD), nach Barsinghausen gekommen und hat dort das Besucherbergwerk Klosterstollen Barsinghausen besucht. Der Bergbau im Deister kann auf eine mehr als 300-jährige Geschichte zurückblicken und die Mitglieder des Fördervereins freuten darüber, den Gästen die Bergbautradition näher zu bringen. Wilfried Klatt, Geschäftsführer des Bergwerks, berichtete unter anderem von den aktuellen Umbau- und Renovierungsmaßnehmen in den oberirdisch liegenden Räumlichkeiten. So wird aktuell unter anderem die sogenannte Weißkaue renoviert werden, um den Raum attraktiver für die Nutzung als Feier- oder Tagungsraum zu machen.
Laut Klatt hat der Verein aktuell 37 ehrenamtliche Helfer und keine Sorgen was den Nachwuchs angeht. „Es finden sich immer wieder junge interessierte Menschen, die sich für die Technik begeistern“ so Klatt. „Ich freue mich, dass Falko Mohrs hier nach Barsinghausen in das Besucherbergwerk gekommen ist“, so Claudia Schüßler bei ihrer Begrüßung. Auch der Minister Falko Mohrs zeigte sich begeistert von der interessanten und sehenswerten Geschichte des Bergbaus im Deister.
Der Klosterstollen in Barsinghausen wurde 1856 für den Steinkohleabbau aufgefahren und wurde 1957 aus Rentabilitätsgründen wieder geschlossen. Gemeinsam mit Claudia Schüßler, die auch Mitglied des Fördervereins des Klosterstollens ist, kam Falko Mohrs auch mit den Verantwortlichen des Besucherbergwerks ins Gespräch. Auch dabei waren Bürgermeister Henning Schünhof und die Vorsitzende des Fördervereins Besucherbergwerkes Britta Sander und es kam zum regen Austausch über die Geschichte des Bergwerkes.
Im Anschluss an die Gespräche wurde gemeinsam in den Stollen eingefahren. Mit Helm und Grubenlampe ausgestattet, ging es mit der Grubenlok in den Berg hinein. Für alle und besonders auch für den Minister Falko Mohrs ein ganz besonderes Erlebnis, denn nur wenn man sich tatsächlich unter Tage begibt, bekommt man ansatzweise ein Gefühl dafür, wie es damals gewesen sein muss im harten, entbehrlichen und gefährlichen Bergbau zu arbeiten. Falko Mohrs versprach den Anwesenden des Besucherbergwerks, sich darüber zu informieren, ob es Fördermöglichkeiten für den Verein gibt.
Fotos: Krüger/Archiv



