Mit Bierflasche am Steuer: Autobahnpolizei stoppt sturzbetrunkenen Autofahrer

REGION (red).

Ein 54 Jahre alter Autofahrer muss sich wegen Gefährdung des Straßenverkehrs verantworten. Der Mann steht im Verdacht, am Dienstag nach erheblichen Konsum von Alkohol mit 2,73 Promille auf der Bundesautobahn (BAB) 2 gefahren zu sein. Dabei wäre es beinahe zu mehreren Kollisionen gekommen. Nach ersten Erkenntnissen der Autobahnpolizei wählte ein Zeuge am frühen Dienstagnachmittag gegen 13:40 Uhr den Polizeinotruf. Zuvor war dem 31-Jährigen ein Ford Focus aufgefallen, der auf der BAB 2 in Fahrtrichtung Berlin Schlangenlinien fuhr. Als das Auto auf den Parkplatz Vahrenheide fuhr, verfolgte ihn der Zeuge und beobachtete, wie der Fahrer eine Bierflasche austrank und sich dann wieder ans Steuer setzte, um weiterzufahren. Der Zeuge verfolgte das Auto daraufhin erneut und führte die Polizei schließlich zur Tank- und Rastanlage “Lehrter See”, wo der Ford Focus erneut angehalten hatte. Auf dem Weg dorthin soll der Fahrer erneut Schlangenlinien gefahren sein und so beinahe Kollisionen mit Schutzplanken beziehungsweise anderen Fahrzeugen verursacht haben. Bei der Kontrolle des Fahrers nahmen die Beamten Alkoholgeruch wahr. Ein freiwilliger Alkoholtest ergab im Atem des Mannes 2,73 Promille. In der Folge wurde die Entnahme einer Blutprobe angeordnet, um den genauen Alkoholisierungsgrad feststellen zu können. Nach der Zahlung einer Sicherheitsleistung konnte der 54-Jährige entlassen werden. Die Weiterfahrt wurde ihm untersagt.