Nachhaltige Standortentwicklung: CDU + FDP besuchen Lavera in Bantorf

BANTORF (red).

Das Gruppenfoto zeigt Betriebsleiter Frank Rusche (v.l.) mit den Regionsabgeordneten Klaus Nagel, Nesrin Göktas, Christoph Loskant, Roland Zieseniß, Christiane Hinze, Gerald Schroth (Stadtratsfraktionsvorsitzender), Maria Hesse, Petra Cordes und Michael Kowalski (CDU-Vorsitzender Barsinghausen).

Die Regionsgruppe CDU/FDP besuchte jetzt den Naturkosmetikhersteller Laverana in Bantorf im Rahmen ihrer Sommertour. Unter dem Motto „Transformation“ widmet sich die Gruppe Bereichen, die großen Wandlungsprozessen unterworfen sind. Gerade in der Kosmetikindustrie bekommen vegane und Bio-Marken eine wachsende Bedeutung. Hierbei wurden die Marktentwicklung und Lieferketten aber auch die Standortentwicklung in Bantorf und der Region diskutiert. Neben spannenden Einblicken konnten die Abgeordneten allerdings auch ein paar wichtige Themen für ihre Arbeit in der Regionsversammlung mitnehmen. So bereitet die unzuverlässige Verbindung der S-Bahn der Unternehmensleitung Sorge. Unpünktliche oder ausfallende Züge und fehlender Schienenersatzverkehr behindern aktuell den konsequenten Umstieg der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf den ÖPNV. Dabei möchte das Unternehmen dies gerade fördern und bietet das Jobticket an. Zudem möchte Lavera gerne die klimaneutrale Produktion weiter ausbauen und Windkraftanlagen zusätzlich zur bereits vorhandenen Photovoltaikanlage nutzen.

„Diese nachhalte Standortentwicklung unterstützen wir gerne und werden uns in den Fachausschüssen für ein schnelles Vorankommen einsetzen“, erklärt der Barsinghäuser Regionsabgeordnete Roland Zieseniß. „Wir sind stolz, ein so innovatives Familienunternehmen in der Region zu haben“. Seit 1987 steht Lavera als Marke für Naturkosmetik mit mittlerweile über 250 Produkten. Was viele erst seit dem Neubau des Standortes durch die Nähe zur Autobahn erfahren haben: Entwickelt und hergestellt wird komplett in der Region Hannover. Die Gruppe der CDU/FDP konnte dabei einen Einblick in die Produktionsketten in Bantorf gewinnen. Betriebsleiter Frank Rusche gab den Abgeordneten dabei Einblicke in die Herausforderungen, mit denen die Firma durch Pandemie, Krieg und Inflation in den vergangenen Jahren konfrontiert war. Denn gerade die Bio-Produkte, auf die der Kosmetikhersteller spezialisiert ist, sind entweder hochpreisig oder schwer zu beziehen. Nicht ohne Stolz wurde seitens des Unternehmens berichtet, dass man verhältnismäßig gut durch die verschiedenen Krisen gekommen sei und seine Marktanteile weiter ausbauen kann.

Foto: privat