Naturfreunde erkunden auf Schusters Rappen das malerische Bodetal

BARSINGHAUSEN (red).

Die Laubverfärbung hat längst eingesetzt, die Blätter fallen und die Sicht ist gut. Die Sonne zeigt sich immer noch freundlich und schickt wärmende Strahlen in die Schluchten des tief gelegenen Tales, durch das die Bode fließt. Das klingt nach „Indian Summer“ und lockt die Wanderer nach Thale als Ausgangspunkt für einen Kurztrip durchs Bodetal. So auch die Naturfreunde aus Barsinghausen, die früh angereist sind um einen wunderschönen Wandertag zu erleben. Treseburg am Fernwanderweg „Harzer Hexen-Stieg“, ist nach knapp 10 km und einer Mittagspause erreicht. Hier im Naturschutzgebiet Bodetal, wo die Luppbode in die Bode mündet, ist das tiefste Felsental nördlich der Alpen. In Treseburg stand früher ein Hüttenwerk, wo Kupfer und Eisenerz abgebaut wurden. Ein Uhrenmuseum lädt zu einer Zeitreise ein und viele Gasthäuser auch zu einer längeren Rast. Auf dem Rückweg zum Ausgangsort Thale sind Verschnaufpausen Anlass, die Felsformationen und geologischen Besonderheiten der Einlagerung von jüngeren und älteren Gestein im Schieferfels und Granit zu betrachten. Dann steigt der Weg an auf den Felsrücken „Langer Hals“ und gibt Blicke frei auf den Verlauf der Bode und weiteren imposanten Felsformationen, so auch der Roßtrappe. Nun beginnt der Abstieg über Stufen und Serpentinen in den Bodekessel bei Thale. Das Tal verengt sich zu einer Klamm und über die Teufelsbrücke, wechseln die Naturfreunde auf die Ausgangsseite der Tour und kehren vor Thale ein, zur Königsruhe auch als Hirschgrund bekannt, um den Tag bei geräucherten Forellen und anderen Spezialitäten, zu beschließen.

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