BARSINGHAUSEN/GOßGOLTERN (red).
Im Rahmen ihrer Naturschutzbeobachtungen sucht die Ökostation lokale Vorkommen der geschützten Kreuzspinne. Wir kennen alle die schönen Radnetze, mit denen diese Spinnenart Insekten einfängt. Wo finden sich in unseren Barsinghäuser Gärten und Vorgärten diese absolut nützlichen Schädlingsbekämpfer? Bitte schicken Sie bis Ende Juli einfach eine kurze Mail: Wie häufig haben sie Kreuzspinnen bei ihnen beobachtet? Es genügt eine Zahl und ein kurzer Hinweis auf den Fundort: Hecke, Blumenbeet, Fensterrahmen o.ä. Die Mailadresse lautet oekostation@deister-vorland.de.
Infos zur Kreuzspinne: Ihr Radnetz baut die Kreuzspinne in weniger als einer Stunde mit etwa 20 Meter Spinnfaden. Es hat einen Durchmesser von bis zu 50 Zentimetern und besteht aus einem stabilen Grundgerüst aus Eiweißfäden mit einzelnen Fangfäden dazwischen. Die sind mit klebrigen Tröpfchen versehen und halten Beuteinsekten fest. Das Gift für die Verdauung der Beute besteht aus verschiedenen Eiweißstoffen. Es ist aber für den Menschen nicht gefährlich: die vorne am Kopf sitzenden Giftklauen sind nur kurz und können kaum in die menschliche Haut eindringen. Falls es doch einmal klappt, wie z.B. bei Kindern, juckt die Haut und der Biss ähnelt einem Mückenstich. Das ist aber nicht gefährlich, solange man nicht allergisch reagiert.
Fernhalten und Vertreiben: Spinnen meiden bestimmte Gerüche. Wenn Sie verhindern möchten, dass die Tiere in die Nähe von Fenstern oder Türen kommen, platzieren Sie Duftkräuter auf dem Balkon oder der Fensterbank (Lavendel, Minze, Basilikum) oder sprühen Sie mit Wasser verdünntes Pfefferminz- oder Eukalyptusöl auf die Fensterrahmen.
Foto: privat