Neue Schutzhütte eingeweiht: Region fördert Projekt mit fast 20.800 Euro

HOHENBOSTEL/WINNINGHAUSEN/EGESTORF (red).

Die Barsinghäuser Beschäftigungsinitiative hat in den vergangenen Monaten die Naherholungsinfrastruktur im Stadtgebiet weiter ausgebaut. Unter anderem sind eine neue Schutzhütte am Festplatz Hohenbostel/Winninghausen errichtet und die abgängige Jump-Hütte durch einen Neubau ersetzt worden. Die Region Hannover hat das Vorhaben mit 20.780,98 Euro für das benötigte Baumaterial unterstützt. Insgesamt sind 1219 Arbeitsstunden in die Maßnahme geflossen.

Das Jobcenter der Region Hannover unterstützte ihrerseits diese Maßnahmen durch die Mitarbeit der Teilnehmenden der Arbeitsgelegenheit. Barsinghausens Bürgermeister Henning Schünhof zeigte sich bei der offiziellen Einweihung der beiden neuen Hütten zufrieden. „Dank dieser Förderung durch die Region verfügen wir jetzt über insgesamt acht Schutzhütten in annähernd gleichen Abständen, die einen Kreis bilden. Mit dem Bau der Hütte am Festplatz Hohenbostel/Winninghausen haben wir jetzt den Lückenschluss geschafft“, so der Verwaltungschef weiter. Die Rundtour hat jetzt eine Länge von rund 40 Kilometern.

Wie Stabsleiter Benjamin Schrader anfügt, habe die Barsinghäuser Beschäftigungsinitiative mit ihren festangestellten Mitarbeitenden auch umfangreiche Sanierungsarbeiten an der Grillhütte zwischen Egestorf und der Wennigser Mark und an der Schutzhütte am geografischen Mittelpunkt durchgeführt. Zudem soll auch die Einrichtung am Forellenteich runderneuert werden. „Auch diese Reparaturmaßnahme wird von der Region Hannover gefördert. Uns sind dafür weitere rund 21.400 Euro als Materialkosten zur Verfügung gestellt worden“, betont der Stabsleiter. Zudem gab es bei der Standortsuche und den vorbereitenden Arbeiten Unterstützung vom Dorfgemeinschaftsverein Winninghausen, der Freiwilligen Feuerwehr und der Landjugend. „Zu den regionalbedeutsamen und intensiv frequentierten Naherholungsangeboten gehören die Wander- und Radwege in und um den Deister bzw. im Calenberger Land sowie die sie begleitenden Rastplätze und Schutzhütten“, sagt Bilge Tutkunkardes, Teamleiterin der Regionalen Naherholung, Region Hannover. „Hier sind Investitionen in die Naherholungsinfrastruktur sinnvoll, um die Nutzbarkeit und ansprechende Qualität weiterhin zu gewährleisten. Durch die beiden Baumaßnahmen soll insbesondere die landschaftsbezogene Naherholung, vor allem Radfahren und Wandern, in der Region gestärkt werden.“

Während die Arbeiten an den Hütten zwischen Egestorf und der Wennigser Mark und am geografischen Mittelpunkt bereits abgeschlossen sind, sollen die Reparaturen an der Hütte am Forellenteich in wenigen Wochen starten. Aufgrund der hohen Auslastung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter war eine schnellere Umsetzung dieses letzten Teils des Projektes nicht möglich. „Wir sind zuversichtlich, dass die gesamte Maßnahme zum 30. April 2026 abgeschlossen sein wird – pünktlich zum Start in die Wandersaison“, zeigt sich Bürgermeister Hennig Schünhof zuversichtlich. Wie der Verwaltungschef betont, will sich die Stadt auch im kommenden Jahr um investive Fördermittel von der Region bemühen. „Angedacht ist, dass wir an unseren Schutzhütten beispielsweise Hinweistafel zum Rundkurs sowie Infos zu den nahegelegenen Orten und der Flora und Fauna im Nahbereich aufstellen, um die Attraktivität der Einrichtungen weiter zu steigern.“ Denkbar sei zudem, an einigen der Hütten auch Boulebahnen oder ähnliche Anlagen zu bauen, um weitere Freizeitangebote zu schaffen.

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