Neuer Jugendraum auf Klein Basche: Umfrageergebnisse fließen in das künftige Nutzungskonzept ein

Im Herbst soll der Anbau eröffnet werden / Partytreff soll für Feiernde erschwinglich sein

BARSINGHAUSEN (ta). Beschlossen ist der Bau eines neuen Jugendraums auf dem Abenteuerspielplatz „Klein Basche“ längst, jetzt geht es ans Eingemachte – das Nutzungskonzept und die Gestaltung des Raums. Dazu hatte das Kinder- und Jugendbüro der Stadt Mitte Februar zur Teilnahme an einer Befragung eingeladen. Jugendpfleger Christian Schweer stellte im Sozialausschuss die Ergebnisse vor. An der Online–Befragung hatten zwölf Teilnehmer im Alter von acht bis 20 Jahren teilgenommen. Die Einrichtung eines derartigen Raums als Partytreff wurde einhellig positiv bewertet. Als Veranstaltungsformate im Jugendraum wurden Geburtstagsfeiern, Schulungen, Gruppenarbeiten, private Projekte, Tanz-Gruppen, eine Bühne für DJs sowie Musikveranstaltungen und Bandproben genannt. Vorhanden sein sollten Internet, Platz für Vorräte und die Garderobe, eine Chill-Ecke, eine Küche und Bar und ein Grillbereich. Die Befragten stellten auch die Frage, wie man mit ungebetenen Gästen umgehen könnte und sollte. Zudem wurde erörtert, welches Mindestalter die Jugendlichen haben sollten, die den Raum künftig nutzen sollen. Der Konsum von Alkohol sollte gestattet werden, Rauchen im Raum wurde nicht gewünscht, aber für Raucher sollte es im Außenbereich einen Unterstand geben. Die Miete dürfe keinesfalls zu hoch sein, besser als eine Miete wäre wohl eine Kaution, die die Nutzer vorher zu entrichten hätten. Christian Schweer informierte außerdem, dass die Ergebnisse der Umfrage nun in die Ausgestaltung des Nutzungskonzepts für den Raum einfließen würden, dass weitere Beteiligungen von Jugendlichen geplant seien, dass der Grundriss des Raums von der Jugendpflege geändert worden sei, um einen Lagerraum und eine Küche zu ermöglichen und dass die Eröffnung der neuen Einrichtung für Herbst diesen Jahres vorgesehen sei. SPD-Ratsherr Andreas Lorch sagte, die Raummiete dürfe nicht zu hoch sein. Ein Alkoholverbot wäre wohl unrealistisch gewesen. FDP-Ratsherr Bernhard Klockow hielt eine Kaution anstelle einer Miete für angebrachter und regte zudem ein WC an, dass auch von außen genutzt werden könnte. Und CDU-Ratsherr Max Matthiesen betonte, die Unkosten für die Nutzer des Raums dürften nicht mehr als maximal 15 Euro betragen.

Foto: ta