Oberleitungsschaden bei Weetzen führt laut Transdev zu weiteren Schäden an S-Bahnfahrzeugen

Es drohen weitere Ausfälle und Einschränkungen

REGION (red). Per Pressemitteilung vom 16. August hatte die S-Bahn Hannover darüber informiert, dass die Fahrzeugverfügbarkeit derzeit angespannt ist. Seit heute kommt es nun durch einen Oberleitungsschaden bei Weetzen zusätzlich zu weiteren Einschränkungen. Infolge des heute identifizierten Oberleitungsdefektes im Bereich Weetzen – Springe wurden Stromabnehmer von mindestens zehn S-Bahn-Fahrzeugen beschädigt. Die betroffenen Fahrzeuge stehen daher zum morgigen Betriebsstart nicht zur Verfügung. Dadurch wird es im gesamten S-Bahn-Netz kurzfristig zu weiteren Kapazitätseinschränkungen kommen. Die S-Bahn Hannover hat mit einem Instandhaltungs-Sofortprogramm dafür gesorgt, dass die betroffenen Fahrzeuge schnellstmöglich wieder für den Betrieb verfügbar sein werden.

Ein Fahrzeug wird bereits morgen wieder zur Verfügung stehen. Weitere acht Fahrzeuge werden am Freitag dem Betrieb wieder zugeführt werden können. Mit Blick auf das Oberleitungsnetz in der Region Hannover, das nicht nur im besagten Bereich deutlich mehr als „in die Jahre gekommen ist“ – und hier spricht Transdev von einigen Jahrzehnten – konnte der Schaden durch die DB InfraGO zwischenzeitlich behoben werden. Wenngleich auch im Laufe der Jahre immer wieder Oberleitungsteile erneuert wurden, stelle das Oberleitungsnetz in der gesamten Region Hannover nach wie vor eine besondere Herausforderung dar, so der S-Bahnbetreiber.
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