Ökostation: „Schüler legen die Finger in eine offene Wunde“

Was ist auf lokaler Ebene zu tun?

GROßGOLTERN/BARSINGHAUSEN (red). „Ziviler Ungehorsam ist nötig“, sagt Frank Roth von der Ökostation mit Blick auf die Schülerbewegung „Fridays for Future“. „Die Energiewende in Deutschland lahmt,weil sie von großen Interessen blockiert wird. Das Klima verschiebt sich weiter: Sommerliche Temperaturen im Februar –  kein richtiger Frost und Schnee mehr – ein weiterer trocken-heißer Sommer in Sicht mit Ernteausfällen und Trinkwasserabschaltungen .. this is no future! Was in Barsinghausen zu tun ist: Politiker befragen. Zum Beispiel den frisch gewählten Direktkandidaten der CDU für das Europaparlament, Tilman Kuban aus Barsinghausen, fragen, was er gegen ein Europa unter Wasser machen will. Oder die Stadtverwaltung nach dem Energie– und Verkehrskonzept für Barsinghausen fragen! Was SchülerInnen noch tun können: Sich weiter zum Thema informieren, „Plastik-Fasten“, Fleisch vermeiden; Bio kaufen oder Mini-PV-Anlage aufbauen – und natürlich weiter demonstrieren“, rät Frank Roth.

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