„Pakt mit dem Teufel“: Theater-AG am HAG interpretiert den Faust-Stoff neu

BARSINGHAUSEN (red). 

Die Theater-AG I des Hannah-Arendt-Gymnasiums (HAG) lädt herzlich zu dem selbstgeschriebenen Stück „Pakt mit dem Teufel“ ein, das auf Goethes Drama „Faust I“ basiert. Die Aufführungen unter der Leitung von Kathi Prüfer beginnen am Mittwoch, 5. Juni, und Donnerstag, 6. Juni., jeweils um 17 Uhr in der Aula des Schulzentrums Am Spalterhals. Und während Dr. Faust für ein wenig Glück den Teufel mit seiner Seele bezahlen muss, ist der Eintritt für Besucherinnen und Besucher frei. Bei „Pakt mit dem Teufel“ handelt es sich um eine selbstgeschriebene und musikalisch untermalte Version des Literaturklassikers, die mit den Motiven von Goethes Tragödie spielt, sich aber in wesentlichen Punkten von dieser unterscheidet. So reist der Teufel, bekannt als Mephisto, nach einer spöttischen Wette mit dem „Herrn“ in die Jugend des verbitterten Dr. Faust zurück. In den 1950er-Jahren angekommen, schafft der junge Georg Faust es mit dämonischer Unterstützung, endlich seine Jugendliebe Gretchen anzusprechen. Der Preis: Der alte Dr. Faust tauscht nicht nur seine eigene Seele gegen das vermeintliche Glück der Liebe ein, sondern reißt ganz nebenbei das Raum-Zeit-Kontinuum auseinander und findet sich plötzlich in guter Begleitung „irgendwo zwischen Himmel und Hölle“ wieder. Die Theater-AG I („Hannah-Arendt-Theater“) erzählt von einer nach heutigen Begriffen toxischen Beziehung, die ein tragisches Ende findet und gegen Ende den ein oder anderen Witz sowie den Charme der 50er ablöst.

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