Regionalbischöfin Dr. Petra Bahr besucht das neue Hospiz im Anna-Forcke-Stift

Auch der Kirchenkreis Ronnenberg befindet sich im Wandel

Regionalbischöfin Dr. Petra Bahr (re.) und Superintendentin Antje Marklein bei ihrem Besuch des Evangelischen Hospiz in Barsinghausen

BARSINGHAUSEN (fk). Im Rahmen der Kirchenkreisvisitation war Regionalbischöfin Dr. Petra Bahr gemeinsam mit Superintendentin Antje Marklein zu Besuch im neuen Evangelischen Hospiz Barsinghausen. Dr. Petra Bahr, die Regionalbischöfin im Sprengel Hannover, zu dem neben der Landeshauptstadt auch die Umlandkirchenkreise, wie der Kirchenkreis Ronnenberg, gehören, verbrachte die letzten zweieinhalb Wochen häufig im Kirchenkreis Ronnenberg. „Regionalbischöfin Dr. Petra Bahr lässt sich ganz auf uns ein und ihre Erfahrung ist für uns ein großer Schatz“, so Superintendentin Antje Marklein. Der Besuch im neuen Hospiz in Barsinghausen, auf der Zielgeraden der Visitation, war einer der vielen Höhepunkte von Dr. Petra Bahr. Die Regionalbischöfin erhielt einen Einblick in die Arbeit des Hospizes und zeigte sich beeindruckt von dem, was dort geleisteten wird. „Ich habe das Projekt aus der Ferne beobachtet“, so Dr. Petra Bahr und besichtigte im Anschluss das Hospiz, gemeinsam mit der neuen Leiterin Milena Köster. „Das aus so einer Ruine ein Hoffnungszeichen geworden ist, ist eine schöne Sache für Barsinghausen“, so Dr. Petra Bahr weiter, die das Projekt Hospiz als etwas ganz Besonderes in der aktuellen Zeit bezeichnete. Dr. Petra Bahr ist die Regionalbischöfin im Sprengel Hannover. Der Sprengel Hannover ist einer von sechs nicht selbstständigen Unterbezirken der evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers. Diese teilen sich in die Sprengel Hannover, Hildesheim-Göttingen, Lüneburg, Osnabrück, Ostfriesland-Ems und Stade auf. In den letzten rund zweieinhalb Wochen war die Theologin im Kirchenkreis Ronnenberg zu Gast und hat dort an verschiedenen Veranstaltungen im Kirchenkreis teilgenommen, wie unter anderem an einem Abend für neue und alte Kirchenvorstände und Mitglieder der Kirchenkreissynode. Auch ein Gespräch mit Bürgermeistern der Kommunen des Kirchenkreises hat es gegeben. Die Visitationen sind für die Regionalbischöfin Dr. Petra Bahr laut eigenem Bekunden das Schönste an ihrem Beruf, weil man viele Menschen trifft und mit diesen Menschen Gespräche führen kann, die offen und vertraulich sind. Sowohl mit hauptamtlichen als auch ehrenamtlichen Vertretern des Kirchenkreises. Besonders begeistert war die Regionalbischöfin von der unterschiedlichen Altersstruktur der ehrenamtlich Engagierten im Kirchenkreis. „Diese reicht von 19 bis 79 Jahren“, erklärt Dr. Petra Bahr, die sich darüber freut, dass diese Helfer ein Ziel eint, nur mit teilweise unterschiedlichen Herangehensweisen. „Das Engagement der evangelischen Jugend ist für mich sehr erfrischend“, so Regionalbischöfin Dr. Petra Bahr, die aber auch darauf hinwies, dass sich auch viele Ältere sich die Unbeschwertheit in der Kirche erhalten haben. Mit der bald endenden Visitation sollen unter anderem auch Bedingungen für die großen Herausforderungen geschaffen werden, vor denen auch der Kirchenkreis Ronnenberg steht, aber auch wertschätzend auf Dinge, Projekte und Menschen hingewiesen werden, die nicht mehr unbedingt so wahrgenommen werden, wie man es sollte.

Foto: Krüger