Sanierung der Halle unter den Eichen in der Regie der Deister-Freilicht-Bühne soll bis Mitte November abgeschlossen sein

Vereinsvorsitzende Julia Nunez-Bartolomé dankt Stadt für Unterstützung / 300.000 Euro werden investiert / Freilichtbühne und CC & Co planen gemeinsames Sommerkino-Projekt

Sie betonen die enge und gute Kooperation beim Sanierungsprojekt: Die Vorsitzende der Deister-Freilicht-Bühne, Julia Nunez-Bartolomé (hier mit Enkel Diego), und Bürgermeister Marc Lahmann.

BARSINGHAUSEN (ta). Mit Eigenmitteln, einem städtischen Zuschuss in Höhe von 65.000 Euro und Fördermitteln aus dem ILEK-Programm in Höhe von 200.000 Euro stemmt die Deister-Freilicht-Bühne in diesen Monaten die Sanierung der Halle unter den Eichen. Diese soll künftig vor allem für die Lagerung größerer Kulissen, aber auch vom Verein der Brieftaubenzüchter, dem Bergmannsverein und dem Waldkindergarten genutzt werden. Das Grundstück nebst Halle wurde von der Stadt an die Freilichtbühne übertragen, Nötig wurde die Sanierung wegen des maroden Daches.

Im Einsatz sind zwei Architekten, Dachdecker, eine Firma für den Innenausbau, Elektro- und Heizungsmonteure sowie Gerüstbauer. Außerdem haben Ehrenamtliche des Vereins im Sommer reichlich Zeit und in die Abrissarbeiten investiert. Die gesamten Ausgaben belaufen sich auf 300.000 Euro. Bis Mitte November soll die Sanierung abgeschlossen sein, danach will die Stadt dort dann auch wieder die Obdachlosenunterkunft betreiben. Schon in 2019 möchte die Deister-Freilicht-Bühne die Halle für ihre ersten Proben nutzen. Für den bis dato reibungslosen Ablauf der Arbeiten und Planungen dankte die Vorsitzende, Julia Nunez-Bartolomé, der Stadt ausdrücklich, der kurze Dienstweg über Bürgermeister Marc Lahmann habe funktioniert. Schon am 24. August haben die Stadt und die Freilichtbühne einen entsprechenden Vertrag abgeschlossen. Für Lahmann ist klar, dass der Verein zu den echten Aushängeschildern von Barsinghausen gehört. „Was die Mitglieder hier neben dem Spielbetrieb an Eigenleistung geschafft haben, ist schon beeindruckend“, sagt der Bürgermeister zu den Eigenleistungen bei dem Sanierungsprojekt. Nun hoffen alle Beteiligten, dass der Fertigstellungstermin auch eingehalten werden kann, denn daran ist die Bewilligung der ILEK-Fördermittel vom Amt für regionale Landesentwicklung gekoppelt. Derweil informierte Nunez-Bartolomé auch gleich über eine enge Kooperation mit dem Verein Calenberger Cultour & Co. Zusammen plane man die Etablierung eines Sommerkinos auf der Waldbühne, wobei die Halle als Ausweichquartier bei schlechtem Wetter dienen könne.

Foto: ta