Schnelle Helfer des ASB leisten über 10.000 ehrenamtliche Arbeitsstunden

Der einzelne Mensch steht auch in der Freizeit im Mittelpunkt / Ausbildung zur Rettungssanitäterin ermöglicht

BARSINGHAUSEN (red). Die Ehrenamtlichen der Schnell-Einsatz-Gruppe (SEG) Barsinghausen des Arbeiter-Samariter-Bundes aus dem Kreisverband Hannover Land/Schaumburg haben in 2013 gerne und vor allem oft ihre Freizeit geopfert, um Menschen auch in einer Notsituation zur Seite zu stehen und im richtigen Moment helfen zu können. „Mit zirka 10.000 ehrenamtlichen Arbeitsstunden haben wir unser Niveau zum Vorjahr gehalten“, sagt Zugführer Dirk Meinberg. Im Vergleich zu 2010 habe man die Anzahl der Stunden sogar fast verdoppeln können.

Neben den planbaren Einsätzen bei verschiedenen Fußballspielen des Niedersächsischen Fußballverbands (NFV) oder bei Bundesligist Hannover 96 war die SEG auch bei allen Heimspielen der Barsinghäuser Handballmannschaft des HVB präsent. Zudem habe man aber auch zur medizinischen Absicherung des Barsinghäuser Stadtfestes einen großen Beitrag geleistet. Mit einer Unfallstelle, einem Behandlungsplatz und mit bis zu sechs Streifen gab es am Stadtfestwochenende einiges zu tun.

Die aktiven Helfer der SEG haben in 2013 mehr als 10.000 ehrenamtliche Arbeitsstunden absolviert.

Die aktiven Helfer der SEG haben in 2013 mehr als 10.000 ehrenamtliche Arbeitsstunden absolviert.

Besondere Höhepunkte in 2013 seien jedoch die Einsätze beim Hochwasser an der Elbe im Juni und bei der Demonstration in Bad Nenndorf gewesen, hob Meinberg hervor. Alleine beim Hochwasser im Katastrophengebiet an der Elbe hat die SEG Barsinghausen die Verpflegung für rund 3000 Einsätze der Bundeswehr, Feuerwehren und andere Hilfsorganisationen über eine ganze Woche sichergestellt.

Parallel war eine zweite Gruppe der SEG im Transportzug im Amt Neuhaus eingebunden, um kurzfristig drei Altenheime zu evakuieren, welche sehr dicht an den Deichen gestanden haben. Nebenbei hat der Transportzug den Regelrettungsdienst für die Einsatzkräfte mit unterstützt und zusätzlich eine 24 Stunden-Bereitschaft hergestellt.

„Auch die vier Betreuungseinsätze bei Bränden sowie Evakuierungen in Barsinghausen und Hannover haben wieder gezeigt, dass ehrenamtliches Engagement auch in der heutigen Zeit unumgänglich ist. Besonders erfreulich ist, dass wir einer Helferin einen Einstieg in das Berufsleben ermöglichen konnten. Aufgrund ihres besonderen Einsatzes in den letzten Jahren, haben wir uns dazu entschlossen, ihr eine Ausbildung zur Rettungssanitäterin zu ermöglichen“, so Dirk Meinberg.

Insgesamt konnte das Know-how durch allgemeine und fachspezifische Ausbildungen deutlich gesteigert werden. Wer Lust hat, aktiv in der SEG mitzuwirken, für den stehen auf der Internetseite www.asb-hannoverland-shg.de weiterführende Informationen bereit.

Foto: privat