Schüsse in der Feldmark: Hegering geht auf Krähenjagd

BARSINGHAUSEN (red).

In den frühen Morgenstunden am 16. und 17. August fand in den Jagdrevieren rund um Barsinghausen eine Gemeinschaftsjagd auf Rabenkrähen und Elstern statt. Rabenvögel unterliegen wie alle europäischen Vogelarten dem allgemeinen Schutz der EU-Vogelrichtlinie und damit dem besonderen Schutz nach dem Bundesnaturschutzgesetz; sie sind dort als Arten aufgeführt, die in Deutschland bejagt werden dürfen. Die Rabenkrähe und die  Elster sind Prädatoren, also Lebewesen, die andere Lebewesen jagen und fressen. Sie verursachen Gelegeverluste, ihr Nahrungsspektrum beinhaltet Vogeleier und Vogelküken. Auch werden Kleinsäuger wie Junghasen von der Rabenkrähe gefressen. Kommen noch weitere Beutegreifer dazu, wie z.B. der Fuchs kann der Verlust von Gelegen beachtlich sein. Der Hegering Barsinghausen hat die gemeinschaftlichen Jagd ausgerichtet und damit einen Beitrag zum Schutz der Wiesenvögel geleistet. Die Polizeidienststellen in Barsinghausen und Gehrden wurden im Vorfeld entsprechend informiert.

Archivfoto: Philipp Hölzl