BARSINGHAUSEN (red).
Unser wohl schönster einheimischer Schmetterling, der Schwalbenschwanz, ist selten geworden, aber nun wurden seine Raupen im Bereich Barsinghausen gesichtet. Anfangs sind die kleinen Raupen nur wenige Millimeter groß und dunkel gefärbt, später werden sie 3 bis 5 Zentimeter lang und fallen auf mit prächtigen Farben in schwarz, weiß und orange/gelb. Die Raupen finden sich an Doldengewächsen wie Fenchel, Dill, Möhren oder Petersilie, dort verpuppen sie sich auch und leben dann dicht über dem Boden bis zum Schlüpfen im nächsten Jahr.
Der prachtvolle, ausgewachsene Falter hat eine Flügelspannweite von bis zu 8,5 Zentimetern, er ist flugstark und wanderfreudig. Der NABU bittet darum, das Vorkommen der Schwalbenschwanzraupen oder -puppen zu melden bei Andreas Winneg unter Telefon 015140718302 oder per E-Mail an brasil1992@t-online.de.
Fotos: Olaf von Drachenfels / Andreas Winneg
