Sechster Dürremonat in Folge: Situation der Bäume im Deister wird immer prekärer

Besonders süß und saftig schmecken hingegen die Brombeeren im Wald

BARSINGHAUSEN/DEISTER (ta). Seit März hat es in der Deisterregion massiv zu wenig Regenniederschläge gegeben und die weiteren Wettervorhersagen für den August geben wenig Anlass, um auf Besserung zu hoffen. Der Waldboden trocknet tiefgründig aus, daran können auch die seltenen Niederschläge nichts ändern. Schon in den zurückliegenden Jahren mussten große Baumbestände – zumeist Fichten – aufgrund von Schäden durch Dürre, Stürme und Borkenkäfer gefällt werden. Auch die Buchenhaine geraten durch die fortschreitenden klimatischen Veränderungen zunehmend unter Druck.

Sichtbares Anzeichen ist der Verlust der Rinde. Durch die geminderte Vitalität wird der Baum weiter geschwächt und anfällig für Pilzbefall. Ausgetrocknet sind inzwischen auch zahlreiche kleinere Bäche, Quellen und Bachzuläufe.

Der Bullerbach – hier auf halber Höhe zwischen Kamm und Naturfreundehaus – führt noch etwas Wasser.

Zu einem gesunden Snack im Deister laden derweil die zahlreichen Brombeersträucher ein. Die Früchte reifen gerade und schmecken in diesem Jahr besonders süß und saftig.

Ein ausgetrockneter Zulauf des Bullerbachs

Foto: ta