Seniorenrat und der TSV Egestorf bieten ab dem 15. Mai Tischtennis gegen Parkinson-Erkrankung an

Das Tischtennistraining findet mittwochs und freitags ab 19 Uhr statt

Trainer Rainer Krabbe freut sich auf zahlreiche Teilnehmer.

EGESTORF (red). Tischtennis ist die schnellste Ballsportart und eine der wenigen Sportarten, die man noch bis ins hohe Alter von über 90 Jahren betreiben kann. Was auch vielen Menschen nicht bekannt ist, Wissenschaftler fanden heraus, dass beim Tischtennisspiel fünf Bereiche im Gehirn gleichzeitig aktiviert werden und Depressionen, Alzheimer und Parkinson bei Tischtennisspielern viel seltener auftreten, als bei anderen Sportarten. Da viele Sportarten mit zunehmendem Alter nicht mehr durchführbar sind, bietet hier Tischtennis die Möglichkeit für ein lebenslanges Sporttreiben, um die physischen und psychischen Ressourcen zu stärken. Inzwischen wird bei Parkinson- Erkrankten das Tischtennisspiel schon erfolgreich angewendet. Viele Parkinson-Erkrankte berichten davon, dass sie weniger Medikamente benötigen, wenn sie regelmäßig Tischtennis spielen und das Training sie vor der sozialen Isolation bewahrt hat. Frank Elsner, der auch an Parkinson erkrankt ist und mit dem Tischtennisspiel angefangen hat, sagte einmal: “Leute, spielt Tischtennis, wenn ihr diese Krankheit habt”. Leider wird Tischtennis von vielen nur als Ping-Pong bezeichnet. Aber mittlerweile gibt es schon Tischtennis-Weltmeisterschaften nur für Parkinson-Erkrankte.

Der Seniorenrat Barsinghausen bietet mit dem TSV Egestorf ab dem 15. Mai jeden Mittwoch und Freitag ab 19 Uhr Tischtennistraining in der Fritz-Ahrberg-Halle in Egestorf an. Aber nicht nur Erkrankte sind herzlich eingeladen, sondern auch alle Älteren die von dieser Krankheit noch nicht betroffen sind. Denn mit dem Vorbeugen sollte man rechtzeitig beginnen. Vielleicht ist Tischtennis ja auch die Sportart, die Sie schon lange gesucht haben. Tischtennisschläger werden vom Fachgeschäft TT 2000 Hannover gestellt und Trainer Rainer Krabbe wird sie in diese schöne Sportart einführen und unterrichten.

Foto: privat