Siedlergemeinschaft Hohenbostel–Bördedörfer genießt eine Mehrtagesfahrt ins zauberhafte Elsass

BÖRDEDÖRFER (red).

Am 11. August nahmen Mitglieder der Siedlergemeinschaft Hohenbostel–Bördedörfer an einer Mehrtagesfahrt ins Elsass teil. Der Reiseveranstalter, die Firma Busreisen Behrens, holte uns dazu am frühen Dienstagmorgen an den Zustiegsorten ab und brachte uns in das kleine Fachwerkdorf Kehl-Kork, wo wir am frühen Abend im Hotel zum Ochsen unsere Zimmer bezogen. Einige nutzten die Zeit bis zum gemeinsamen Abendessen zur Erkundung der näheren Umgebung sowie die Gegebenheiten des Hotels. Nach dem Abendessen, es gab täglich ein Drei-Gänge-Menü, saßen wir im hoteleigenen „Biergarten“ und genossen bei Wein und anderen kühlen Getränken den warmen Sommerabend. Der Tag 2 begann mit einem reichhaltigen Frühstücksbuffet und führte uns dann mit einer fachkundigen Reiseleiterin in die Hauptstadt Europas, nach Straßburg. Mit dem Bus fuhren wir die weitläufigen Sehenswürdigkeiten der Stadt an, um dann zu Fuß das Straßburger Münster und die Innenstadt zu erkunden. Einige nutzten die Zeit zu einer romantischen Bootsfahrt auf der Ill, die die historische Altstadt umrundete. Am Nachmittag fuhren wir dann unser Hotel an und genossen nach dem Abendessen die gemütliche Atmosphäre im Biergarten.

Am Tag 3 fuhren wir über die Elsässische Weinstraße nach Colmar. Sie zählt mit zu den schönsten Städten Europas. Hier fuhr uns die Bimmelbahn an den Sehenswürdigkeiten entlang und wir hatten anschließend Gelegenheit, zu Fuß die Altstadt zu erkunden. Auf der Rückfahrt entlang der Weinstraße ging es nach Kaysersberg, der Geburtsstadt des berühmten Arztes Dr. Albert Schweizer. Auch der heutige Tag endete mit einem gemeinsamen Abendessen und anschließendem Beisammensein im Biergarten. Am Tag 4 führte uns die Reiseleiterin zur Burg „Haute Koenigsbourg“, die im 12. Jahrhundert erbaut wurde. Hier genossen wir die atemberaubende Aussicht auf die weitläufigen Weinberge des Elsasses. Anschließend Weiterfahrt in den mittelalterlichen Weinort Riquewihr, den wir erkundeten und die Freizeit zum Bummeln nutzten. Das Stadtbild zeigt die Verspieltheit der Einwohner mit dem Verzieren der Häuserfronten, den Balkonen und Fensterläden und auch den Auslagen in den Geschäften. Hauptmotiv ist der Storch. Auch dieser Tag neigte sich dem Ende und verlief, wie die Tage zuvor, mit dem gemeinsamen Abendessen und gemütlichen Beisammensein im Biergarten.

Am Tag 5 führte uns die Reiseleiterin bei einer herrlichen Entdecker-Rundfahrt durch den Schwarzwald an den Mummelsee. Der Sage nach leben im See die Mummeln. Sie kommen des Nachts aus dem Wasser und erledigen liegengebliebene Arbeiten der armen Einwohner, müssen jedoch pünktlich zu Mitternacht wieder im See sein. Danach ging es weiter nach Freudenstadt, wo jeder für sich die Stadt erkundete. Es gab Gelegenheit zum Einkaufen oder Kaffeetrinken. Zu guter Letzt machten wir auf der Rückfahrt zum Hotel noch Stopp bei einer Brennerei. Hier konnten wir diverse Obstbrände verkosten und auch käuflich erwerben. Auch am letzten Abend genossen wir nach dem Dreigängemenü das gemütliche Beisammensein bis in die Abendstunden. Der Tag 6 war die zügige Rückreise, die ohne große Verzögerung am Heimatort endete.

Text und Bild: Günther Werner