Bauunternehmen liegt gut im Zeitplan / Fertigstellung für Ende 2026 geplant

Richard Siebrecht (vo.li.), Polier Ronald Busche, Bürgermeister Henning Schünhof und Schulleiterin Kathrin Flade mit der Zeitkapsel
BARSINGHAUSEN (fk). Im Januar 2025 war der erste Spatenstich für den Neubau der Wilhelm-Stedler-Schule (WSS) und die Firma Wilhelm Wallbrecht als Generalunternehmer und die beauftragten Gewerke liegen so gut im Zeitplan, sodass man aktuell mit der Grundsteinlegung den nächsten feierlichen Baufortschritt durchführen konnte. Bürgermeister Henning Schünhof begrüßte zu der Zeremonie unter anderem Gäste des ausführenden Unternehmens, aus dem Rat und der Verwaltung sowie Lehrer der WSS. Eine Zeitkapsel, in die man eine aktuelle Tageszeitung, eine Urkunde der Grundsteinlegung, etwas Münzgeld, die aktuellen Baupläne, den Ratsbeschluss des Bauvorhabens, Schülerbriefe und ein Fotobuch mit Inhalten der alten Zeitkapsel getan hat, gibt es auch, diese allerdings wird nicht wie üblich in den Grundstein eingemauert, sondern später seinen Platz in der Aula (Ratssaal) finden.

Bürgermeister Henning Schünhof machte seinen Job gut und erhielt gleich ein Jobangebot vom Polier Ronald Busche.
„Heute ist ein ganz besonderer Tag für Barsinghausen“, so Bürgermeister Schünhof, der gemeinsam mit Wallbrecht-Geschäftsführer Richard Siebrecht, dem Polier Ronald Busch und der WSS-Schulleiterin Kathrin Flade den Grundstein legte. „Wir investieren mit dem Neubau in die nächsten Generationen, denn das ist unsere Zukunft“, betonte Schünhof in seiner Ansprache. Von Seiten des Bauunternehmens gab es positive Zeichen dafür, dass man noch im Zeitplan liegt. Aktuell werden die Decken des dreigeschossigen Gebäudes gegossen. „Wir sind mit unserem Baufortschritt absolut zufrieden“, erklärte Richard Siebrecht. Auch Schulleiterin Kathrin Flade zeigt sich zufrieden mit dem was man schon sehen kann.
Der Schulbetrieb findet aktuell teilweise in der Bert-Brecht-Schule und im alten Ostflügel der WSS statt, dieser wird nach Fertigstellung des neuen Gebäudes abgerissen und die Fläche zu einem Schulhof umgestaltet. „Im Moment ist es zwar etwas schwierig für uns, aber mit der Aussicht was dort entsteht, ertragen wir das sehr gerne“, so die Schulleiterin.
Das alte Schulgebäude war rund 70 Jahre alt und wurde als marode eingestuft, daher musste es weichen und soll nach seiner Fertigstellung am gleichen Standort auch die Stadtbibliothek, eine Mensa und eine große Aula, die auch Ratssaal dienen soll, beherbergen. Schon jetzt kann man sehen, was für ein Schmuckstück die neue Wilhelm-Stedler-Schule werden wird.
Der Namensgeber der Schule, Georg Friedrich Wilhelm Stedler, wurde im Jahre 1829 in Hohenbostel geboren und wurde im Jahre 1868 Rektor in Barsinghausen und starb dort im Jahre 1895. Im Jahr 2004 feierte das Gebäude der Wilhelm-Stedler-Schule noch sein 50-jähriges Bestehen. Die Fertigstellung des rund 24 Millionen Euro kostenden Bauprojektes der Stadt Barsinghausen ist für Ende 2026 geplant.
Fotos: Krüger





