Stadt informiert zu Hochbaumaßnahmen: Schulhöfe, Kitas und die „neue Mitte“

BARSINGHAUSEN (red).

Die Stadt Barsinghausen treibt den Ausbau und die Modernisierung von Schulen und Kitas konsequent voran. Mehrere Bauprojekte befinden sich derzeit in Umsetzung und sollen in den kommenden Jahren für bessere Lern- und Betreuungsbedingungen sorgen. „Mit unseren Investitionen schaffen wir eine moderne Umgebung für Bildung und Betreuung – und damit die besten Voraussetzungen für die junge Generation“, erklärte Stadtbaurat Tobias Fischer.

Kita Barsinghausen: Rundum-Erneuerung – Knapp 5.500 qm² Grundstück haben die Kinder der „Kita Ba“ zur Verfügung, um zu spielen, zu forschen und die Welt zu entdecken. Mittlerweile hat die seit 1965 bestehende Einrichtung deutliche Gebrauchsspuren sowohl im Innen- als auch im Außenbereich – „und auch eine energetische Sanierung ist längst überfällig“, erklärt Matthias Wuttig vom Gebäudewirtschaftsamt. Zum Start der Schließung über den Sommer konnte der Innenbereich bereits zu großen Teilen saniert werden: die Decke wurde neu gedämmt und eingezogen, neue Fenster und Fensterbänke eingebaut und die Elektrik erneuert. Nach und nach werden nun die Gruppenräume saniert. Um hier die Sicherheit der Kinder sicherzustellen, wurden zwei Gruppen in Containern untergebracht: „Es ist besonders wichtig, dass die Kleinen von den Baustellen ferngehalten werden“, so Stadtbaurat Tobias Fischer. Bisher habe das auch einwandfrei funktioniert. Im nächsten Schritt, der im kommenden Frühjahr folgt, werden dann das Außengelände und die Zufahrt zum Eingang saniert. Insgesamt werden im Rahmen der energetischen Sanierung und dem Neubau des Außengeländes 3,5 Millionen Euro investiert. Die Fertigstellung des Projekts ist für Sommer 2026 geplant – dann können die Kinder ihre neue „Kita Ba“ bis in den kleinsten Winkel erkunden.

Adolf-Grimme-Schule: ein neuer Schulhof – An der Adolf-Grimme-Schule steht bereits jetzt die Erneuerung des Außengeländes an: Die alten Steinplatten wurden entfernt, veraltete Spielgeräte entfernt und ein umfassendes Konzept erstellt, bei dem Grünflächen, Schattenplätze und ebenere Flächen zur Barrierefreiheit im Fokus stehen. „Besonders wichtig war uns dabei die enge Zusammenarbeit mit der Schule“, erklärt Matthias Wuttig. Gemeinsam wurde entschieden, welche Geräte angeschafft werden sollen. Hier hatten besonders die Kinder viel zu entscheiden: Es konnten Bilder von gewünschten Geräten gemalt und darüber abgestimmt werden. Am Ende folgt noch eine weitere Besonderheit: Bei einer Fläche dürfen die Kinder, natürlich unter strengen Sicherheitsvorkehrungen, selbst Hand anlegen und die Bauarbeiten unterstützen. Insgesamt wurden bei dem Projekt, das im Sommer 2026 fertig werden soll, rund 1,2 Millionen Euro eingesetzt. Solange der Umbau läuft, können die Kinder die Grünfläche hinter der Schule für Outdoor-Aktivitäten nutzen.

Schulzentrum am Spalterhals: die neue Mitte – Das Schulzentrum am Spalterhals zu sanieren, ist eines der aufwändigsten Projekte der nächsten Jahre. Hierfür wurde nun der erste Schritt getan: Der Betrieb des alten Mensagebäudes wurde eingestellt, stattdessen wurde für eine Summe von rund 120.000 Euro das ehemalige Abiturienten-Café zu einer neuen Interims-Mensa umgebaut. Der Vorteil: Die Schüler müssen nun nicht mehr in das Gebäude verlassen, um zu Mittag zu essen, sondern können dies im zentralen Mittelpunkt der Schule sowohl im Innen- als auch im Außenbereich tun. „Die gestiegene Anzahl der verkauften Mittagessen zeigt, dass die Idee gut angenommen wird“, so Matthias Wuttig weiter. Wenn der restliche Umbau des Schulzentrums im Jahr 2031/32 zu einem Großteil fertiggestellt wird, wird auch die Interims-„Neue Mitte“ nochmal final umgebaut. „Unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit wollen wir aber darauf achten, dass die Elemente aus der jetzigen Mensa wieder verwendet werden“, ergänzt der Stadtbaurat abschließend.

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