Stadt stellt kurzfristige Maßnahmen für den Hitzeschutz in der Innenstadt vor

BARSINGHAUSEN (ta).

Noch gestaltet sich das Wetter frisch und kühl, aber die heißen Tage des Sommers rücken immer näher. Auf Dringen der Ratspolitik hat die Verwaltung kürzlich im Bauausschuss kurz- und mittelfristig umsetzbare Maßnahmen für mehr Hitzeschutz in der Barsinghäuser Innenstadt vorgestellt. Michaela Klank, Leiterin vom städtischen Bau- und Planungsamt, erklärte, am schnellsten umsetzbar wären Wasserspender in öffentlichen Gebäuden und der Betrieb des Wasserspiels am Thie. Darüber hinaus wären Informationen für die Bevölkerung, die Ausgabe von Trinkwasser auch in den Innenstadtgeschäften sowie die Realisierung von mehr schattenspendendem Grün denkbar. Das Aufstellen von Schirmen am Thie würde rund 3000 bis 4000 Euro kosten. Als eher zu kostenintensiv stufte die Verwaltung die Anmietung eines sogenannten „Mobilen grünen Zimmers“ an, welches pro Monat mit 10.000 Euro zu Buche schlagen würde. Mittelfristig wären auch auf dem Ring um die Innenstadt mehr Bäume möglich, allerdings müsse man bei Pflanzmaßnahmen auch immer berücksichtigen, ob sich an den in Frage kommenden Stellen Leitungen im Untergrund befänden. Letztendlich muss der Rat entscheiden, welche Maßnahmen schnell oder auf längere Sicht umgesetzt werden.

Foto: Rainer Krabbe