Stadtbrandmeister Dieter Engelke wird mit goldenem Feuerwehrehrenkreuz ausgezeichnet

Anlässlich seines 20-jährigen Dienstjubiläums wurden die zahlreichen Verdienste Engelkes im Rahmen einer Feierstunde durch Regionsbrandmeister Karl-Heinz Mensing, Bürgermeister Marc Lahmann, NFV-Präsident Günter Distelrath und die stellvertretenden Stadtbrandmeister gewürdigt

Regionsbrandmeister Karl-Heinz Mensing (re.) zeichnete Dieter Engelke mit dem goldenen Feuerwehrehrenkreuz aus.

EGESTORF (ta). Als dienstältester Stadtbrandmeister in der Region Hannover wurde Dieter Engelke heute anlässlich seines 20-jährigen Dienstjubiläums von Regionsbrandmeister Karl-Heinz Mensing mit der höchsten Auszeichnung des Feuerwehrverbandes, dem goldenen Feuerwehrehrenkreuz, ausgezeichnet. Obendrein überreichte Bürgermeister Marc Lahmann Engelke in Würdigung von dessen Verdiensten eine ehrende Urkunde der Stadt. Im Feuerwehrgerätehaus Egestorf hatten sich quasi das Who is Who des lokalen Feuerwehrwesens sowie Vertreter der Politik, der Stadtverwaltung und des NFV, Engelkes Arbeitgeber, versammelt. Nachdem Mitglieder der Barsinghäuser Musikzüge die Feierstunde eingeläutet hatten, ergriff der Bürgermeister das Wort. 20 Jahre das Amt des Stadtbrandmeisters auszufüllen sei schon ein ganz besonderer Anlass, außerdem gehöre Engelke nun schon seit drei Jahrzehnten dem Stadtkommando an, gratulierte Lahmann. Mit den aktuell 586 aktiven Feuerwehrleuten in Barsinghausen stehe die Stadtfeuerwehr sehr gut da. Und im Vergleich zu 1998 sei auch die Zahl der Mitglieder in den Wehren von damals über 4600 auf heute über 5000 angestiegen. Das liege auch daran, dass Engelke im Zusammenspiel mit Rat und Verwaltung eine hervorragende Feuerwehr-Politik betreibe. Dies habe sich nicht zuletzt beim konstruktiven Umgang mit der erfolgten Haushaltskonsolidierung gezeigt, so Lahmann, als die Wehren eigene Sparvorschläge eingebracht hätten. Engelke gehört der Feuerwehr seit 43 Jahren, davon 37 Jahre in Funktion, an. Von 1988 bis 1994 war er Stadtjugendfeuerwehrwart. Dann stieg er zunächst für vier Jahre zum stellvertretenden Stadtbrandmeister und 1998 zum Stadtbrandmeister auf – eine Funktion, die er noch mindestens bis 2022 innehat. Geehrt wurde Engelke in seiner langen Laufbahn schon mit der Floriansmedaille und dem Feuerwehrehrenkreuz. In seiner Amtszeit wurden in Barsinghausen 23 Großfahrzeuge angeschafft sowie der Bau des „neuen“ Domizils der Schwerpunktwehr und von mehreren Feuerwehrhäusern realisiert. Lahmann dankte für die stets angenehme Zusammenarbeit mit Engelke. Leider habe man es zusammen nicht verhindern können, dass sich die Ortsfeuerwehr Ostermunzel aufgelöst habe. Und Regionsbrandmeister Mensing konstatierte, Engelke habe die Stadt durch sein Wirken ein Stück weit besser gemacht und verstehe es bestens, komplizierte Sachverhalte in die Politik und die Verwaltung zu tragen. Engelke sei halt sehr energisch, wenn es darum gehe, Lösungen für die Feuerwehr zu finden. Großes Lob gab es auch von den beiden stellvertretenden Stadtbrandmeistern, Henning Schünhof und Sascha Krause. Sie dankten nicht nur im Namen der 17 Ortsfeuerwehren, sondern erinnerten auch an die erfolgreiche Einführung des Feuerwehrbudgets, das für mehr Planungssicherheit gesorgt habe, sowie an den Aufbau der Partnerschaft mit der FFW Wurzen. Für NFV-Präsident Günter Gistelrath stellt sein Mitarbeiter, Dieter Engelke, eine feste Größe mit großem Verhandlungsgeschick im Fußballverband dar, der dort maßgebend den Brandschutz nach vorne gebracht habe. „Was er anpackt, hat Hand und Fuß – das hat sich nicht zuletzt beim von der Feuerwehr gestalteten Großen Zapfenstreich für Karl Rothmund gezeigt“, so Distelrath. Der so Geehrte selber dankte vor allem seiner Ehefrau Klaudia und versteht sich in seiner Funktion bei der Feuerwehr als Mittler. Sein Credo habe stets die Gleichbehandlungen aller Ortsfeuerwehren beinhaltet, so Engelke, der sich an schöne und traurige Momente erinnerte. Zu der hohen Auszeichnung sagte er: „Ich bin ein wenig sprachlos, gerührt und dankbar für die erfahrene Unterstützung.“

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