Stadtbrandmeister Sascha Krause zieht sich zurück

Die Suche nach einem Nachfolger läuft

BARSINGHAUSEN (red). Barsinghausens Stadtbrandmeister Sascha Krause will sich von der Feuerwehr-Spitze zurückziehen. Dies hat er vor wenigen Tagen sowohl der Verwaltung wie auch seinen beiden Stellvertretern Kai Krömer und Philip Prinzler schriftlich mitgeteilt. Auch die anderen Mitglieder des Stadtkommandos sind darüber informiert worden. Der scheidende Stadtbrandmeister führt für diesen Schritt persönliche Gründe an. Bürgermeister Henning Schünhof bedauert diesen Schritt seines Feuerwehr-Kameraden, da die Stadt eine erfahrene Führungskraft verliere. Dies habe sich beispielsweise in der jüngsten Vergangenheit in besonderer Weise bei dem Neubau des Gerätehauses für die Ortswehren Großgoltern und Nordgoltern gezeigt. Gleichwohl müsse er die Entscheidung Sascha Krauses akzeptieren. Das Stadtkommando sei indessen dabei, sich auf die Veränderungen an der Spitze einzustellen und die entsprechenden Schritte für den Führungswechsel in die Wege zu leiten, betonen Kai Krömer und Philip Prinzler.

Vorgesehen ist, dass Sascha Krause in der Ratssitzung am 29. Februar offiziell von den Ratsmitgliedern aus dem Ehrenbeamtenverhältnis entlassen wird. Ob bereits in dieser Sitzung sein Nachfolger offiziell in das Amt des Stadtbrandmeisters berufen werden kann, werden nach Angaben von Sascha Krauses Stellvertretern Kai Krömer und Philip Prinzler die kommenden Wochen zeigen. Sascha Krause hatte das Amt des Stadtbrandmeisters Anfang April 2022 von Dieter Engelke übernommen, der sich aus gesundheitlichen Gründen von der Feuerwehr-Spitze in Barsinghausen zurückgezogen hatte. Zuvor war Sascha Krause über viele Jahren hinweg Ortsbrandmeister in Großgoltern und zugleich Stellvertreter Dieter Engelkes gewesen.

Foto: Stadtfeuerwehr