Stadtsparkasse zeigt sich mit Geschäftszahlen zufrieden

Kundenfreundliche Qualität der Beratung soll auch in Zukunft im Mittelpunkt stehen

BARSINGHAUSEN (ta). SSK-Vorstandsvorsitzender Reinhard Meyer, Vorstandsmitglied Britta A. Sander und Vorstandsvertreter Uwe Borsum blicken angesichts der zufriedenstellenden Halbjahresbilanz 2014 zuversichtlich in die Zukunft. In den wesentlichen Geschäftssegmenten könne die Stadtsparkasse durch die gute Arbeit ihrer 101 Mitarbeiter Zuwachsraten verzeichnen. Das Bankhaus rechnet mit einem Jahresüberschuss von rund 500.000 Euro und würde damit das Niveau aus 2013 erreichen.

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Vorstandsvorsitzender Reinhard Meyer (v.re.), Vorstandsmitglied Britta A. Sander und Vorstandsvertreter Uwe Borsum

Der Bestand an Kundenkrediten habe sich stichtagsbezogen mit 247,8 Millionen Euro stabilisiert, könnte sich aber bis zum Jahresende noch positiver gestalten, so Meyer. Weitere Standbeine seien das Provisionsgeschäft sowie eine 26-prozentige Steigerung bei der Immobilienfinanzierung. Ein Nachfrageschwerpunkt bei den Krediten sei inbesondere bei gewerblichen Finanzierungen auszumachen. So würden Unternehmen und Selbständige die Niedrigzinsphase für Investitionen nutzen. Demgegenüber seien die privaten Darlehen eher durch die Immobilienfinanzierung geprägt. In diesem Segment lägen die Zusagen seitens der Stadtsparkasse mit 3,3 Millionen Euro deutlich höher als in 2013. Gut liefen aber auch die Konsumgüter- und KfZ-Finanzierung. Hier seien mit 1,2 Millionen Euro in diesem Halbjahr fast genauso viele Volumen vermittelt worden wie im Vorjahr.

Bei den Kundeneinlagen, dem sogenannten Passivgeschäft, mache sich der niedrige Zins besonders bemerkbar. Entgegen dem Trend habe die Stadtsparkasse die Bestände mit 247,1 Millionen Euro halten können. Hier seien allerdings große Verschiebungen bei den Laufzeiten zu verzeichnen. Längerfristige Anlagen würden kaum noch nachgefragt, da sich viele auf den Bereich des Geldmarktes konzentrierten. Für die private Vermögensbildung empfiehlt Reinhard Meyer, durchaus auch mal einen Blick an die Börse zu riskieren.

Dritte große Säule der Stadtsparkasse sei das Dienstleistungsgeschäft. Hier habe sich die gute Zusammenarbeit mit den Verbundpartnern bezahlt gemacht. So habe sich beispielsweise die vermittelte Bausparsumme mit 6,4 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mehr als verdoppelt.

Gut gerüstet sieht sich die Stadtsparkasse auch beim Thema Eigenkapitalbildung. „Seit Jahren verfolgen wir die Geschäftspolitik, dass Jahresüberschüsse konsequent dem Eigenkapital zugeführt werden. Vorausgesetzt, der Verwaltungsrat folgt unserer Empfehlung, wird sich hieran auch künftig nichts ändern“, kündigt Meyer an.

Besonderen Wert lege man auf eine ganzheitliche Kundenberatung, hier verfüge man über ein breites Kreuz, betont Meyer, der zudem hervorhebt, dass man den eigenen Mitarbeitern keine Provisionen beim Verkauf von Produkten bezahle. Zudem solle die SSK-Hauptstelle in der Marktstraße Schritt für Schritt modernisiert werden. Investitionen in den eigenen Standort seien wichtig, sonst folge die Quittung, so Meyer. Als wichtigen Beitrag für das Allgemeinwohl verstehe man auch die Förderung von sozialen, kulturellen und sportlichen Projekten in Barsinghausen. Dies unterscheide die Stadtsparkasse von allen anderen Kreditinstituten. So habe die Stadtsparkasse im ersten Halbjahr 2014 bereits über 90.000 Euro ausgeschüttet oder zugesagt, unterstreicht Reinhard Meyer.

 

Foto: ta