Stadtwerke erfreut über die Unterstützung durch die Stadt

BARSINGHAUSEN (red).

Zum gestrigen Ratsbeschluss, die Stadtwerke in ihrem Eigenkapital mit Mitteln in Höhe von 4,7 Millionen Euro zu unterstützen, teilt der Aufsichtsratsvorsitzende der Stadtwerke, Dirk Härdrich mit: “Die Stadtwerke Barsinghausen als kommunaler Dienstleister versorgen seit Jahrzehnten die Menschen in Barsinghausen mit Wasser, besorgen für die Stadt die Stadtentwässerung, vertreiben Strom und Gas  und betreiben seit vielen Jahren im Auftrag des Rates das Deisterbad. Der jetzt von einer Mehrheit des Rates beschlossene Zuschuss ist für die Zukunftssicherung der Stadtwerke unverzichtbar, wenn man dies als Barsinghäuser Unternehmen erhalten will. Abgedeckt wird damit das Defizit, was durch den Betrieb des Deisterbades entsteht, weil ein Bad dieser Art nicht kostendeckend zu betreiben ist. Daher stellt dieser Zuschuss eigentlich nur  eine nachträgliche Absicherung des Badbetriebes sicher, sind also ein nachträglicher Defizitausgleich. Die Stadtwerke arbeiten seit Jahrzehnten solide und haben ihr Aufgabenspektrum kontinuierlich ausgebaut. Wenn jetzt im Rat die Notwendigkeit des Zuschusses angezweifelt wird, dann wird damit der Betrieb des Deisterbades in Frage gestellt, weil allein dies für den Verlust der Stadtwerke verantwortlich ist. Es war aber vor vielen Jahren der Wunsch des Rates, den Stadtwerken diesen Betrieb zu übertragen. Dann muss dieser Betrieb aber auch von der Stadt abgesichert werden. “Ich freue mich, dass die Mehrheit des Rates durch diesen Zuschuss nicht nur die Stadtwerke absichert, sondern damit auch ein Bekenntnis zum Weiterbetrieb des Deisterbades durch die Stadtwerke abgibt” Den Vorwurf mangelnder Transparenz weist der Aufsichtsratsvorsitzende zurück, Jedes Jahr liegen die Geschäftsberichte vor, das Defizit war durch diese und die Berichte in den Gesellschafterversammlungen  allen Ratsmitgliedern bekannt. Zudem hat der Vorsitzende des Aufsichtsrates mehrfach angeboten, in Rats- und Ausschusssitzungen für Fragen zur Verfügung zu stehen. “Aber ich werde schlicht nicht eingeladen, so dass ich davon ausgehen muss, dass der Rat über die erforderlichen Informationen verfügt”. Meine Kontaktdaten sind sowohl der Verwaltung als auch den Fraktionen bekannt.”

Foto: privat