BARSINGHAUSEN (red).
Ein sportliches und zugleich internationales Wochenende liegt hinter Barsinghausen: Im Rahmen der diesjährigen Stadtmeisterschaft im Fußball begrüßte die Stadt Delegationen aus den Partnerstädten Wurzen und Brzeg Dolny. Im Mittelpunkt standen persönliche Begegnungen, sportlicher Wettbewerb und der Austausch über Ländergrenzen hinweg. Die Delegation aus Wurzen reiste bereits am Donnerstag an und nutzte den Aufenthalt in Barsinghausen für mehrere Trainingseinheiten. Damit begann der sportliche Austausch bereits vor dem eigentlichen Turnierwochenende. Die Gäste aus Brzeg Dolny trafen am Freitagnachmittag ein und wurden gemeinsam mit den Wurzener Gästen von Vertreterinnen und Vertretern der Stadt begrüßt.
Am Freitagabend lud die Stadt Barsinghausen zum offiziellen Empfang in den Innenhof von Rathaus II ein. In entspannter Atmosphäre kamen Delegationsmitglieder, Vertreterinnen und Vertreter der Vereine sowie Mitglieder aus Rat und Verwaltung miteinander ins Gespräch. Der Samstag stand ganz im Zeichen des Fußballs. Die Stadtmeisterschaft wurde in einem neuen Turnierformat ausgetragen: Die Mannschaften wurden entsprechend ihrer Spielklassen eingeteilt, sodass sich möglichst ausgeglichene Begegnungen ergaben. Die Bezirksrunde wurde mit fünf Mannschaften im Modus „jeder gegen jeden“ ausgespielt. Auch die Teams aus den Partnerstädten Wurzen und Brzeg Dolny waren in das Teilnehmerfeld integriert und konnten ihre sportlichen Leistungen unter Beweis stellen.
Die Spiele im August-Wenzel-Stadion boten den zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauern spannende Begegnungen und eine besondere Atmosphäre. Nach Abschluss des Turniers folgte die Siegerehrung durch Vertreterinnen und Vertreter der Stadt. Den Titel in der Bezirksrunde sicherte sich in diesem Jahr der 1. FC Germania Egestorf/Langreder, Sieger in der Kreisrunde wurde der SV Degersen. Beim gemeinsamen Abendessen aller Teams und Delegationen in der Stadionkantine wurde der Austausch anschließend in geselliger Runde fortgesetzt. Neben dem Fußball standen dabei auch die Vereinsarbeit, kommunale Themen und zukünftige Begegnungen zwischen den Partnerstädten im Mittelpunkt.
„Besonders gefreut hat uns, dass die Delegation aus Wurzen bereits am Donnerstag angereist ist und hier Trainingseinheiten absolvieren konnte. Solche gemeinsamen sportlichen Aktivitäten schaffen schnell persönliche Kontakte und stärken die Verbindung zwischen unseren Städten. Auch der Besuch aus Brzeg Dolny hat erneut gezeigt, wie lebendig und wertvoll unsere internationalen Partnerschaften sind“, sagt Lea Drewnitzky von der Stadt Barsinghausen. Ein besonderer Dank gilt allen, die zum Gelingen der Stadtmeisterschaft beigetragen haben. Die Stadt Barsinghausen bedankt sich beim Sportring Barsinghausen, dem Niedersächsischen Fußballverband (NFV), dem ausrichtenden Verein VSV Hohenbostel sowie der Arbeitsgemeinschaft der Fußballvereine für die Organisation und Durchführung der Veranstaltung. Durch das große Engagement der beteiligten Vereine und Ehrenamtlichen konnte ein sportliches Wochenende mit vielen Begegnungen und einer besonderen Atmosphäre auf die Beine gestellt werden.
Ein ebenso großer Dank gilt den Sponsoren, die die Stadtmeisterschaft unterstützt haben. Mit ihrer Hilfe leisten die Avacon, die Stadtwerke Barsinghausen und die Stadtsparkasse einen wichtigen Beitrag zur Förderung des Sports, des Vereinslebens und der Begegnung in Barsinghausen. „Hinter einer solchen Veranstaltung steht eine große Gemeinschaftsleistung. Viele Menschen investieren ihre Zeit und Energie, damit Sportlerinnen und Sportler, Gäste und Zuschauer ein solches Wochenende erleben können. Dafür gebührt allen Beteiligten unser herzlicher Dank“, betont Lea Drewnitzky. Die Stadt Barsinghausen zieht eine positive Bilanz des Wochenendes. Die Begegnungen mit den Partnerstädten hätten einmal mehr gezeigt, dass Städtepartnerschaften vor allem durch persönliche Kontakte und gemeinsame Erlebnisse lebendig bleiben. Sport, Gastfreundschaft und gegenseitiges Interesse hätten erneut Brücken zwischen Barsinghausen, Wurzen und Brzeg Dolny gebaut.
Foto: Stadt
