BARSINGHAUSEN/SÜNTEL (red).
Am vergangenen Freitag unternahm der „Bildungsverein Barsinghausen Stemmer Spatzen“ seine diesjährige Studienfahrt in den Süntel zur Schillathöhle, Deutschlands nördlichste Tropfsteinhöhle.
Die achtzehnköpfige Teilnehmergruppe, bestehend aus vierzehn Erwachsenen und vier Kindern, konnte sich vor Ort zuerst in einem 3D-Kino die außergewöhnlichen Schönheiten der Natur im Weserbergland aus den ungewöhnlichsten Perspektiven anschauen. Im Anschluss daran konnte die Gruppe in der Besucherhöhle Erdgeschichte live erleben und eintauchen in die Zeit der Donnerkeile, Dinosaurier und Ginkgobäume.
Die Reise begann gemächlich in einem verglasten Aufzug. Vorbei an Jahrmillionen Jahren Erdgeschichte ging es für die Besucher 45 Meter in die Tiefe. Felsenmalereien markierten den Weg, bevor sich der 180 Meter lange Höhlenkörper mit seinem steingewordenen Märchenwald öffnete.
Funkelnde Kristalle und leuchtende Steine verliehen der Höhle eine mystische Atmosphäre und erzählten hautnah von der bewegten Erdgeschichte. Wieder zurück in der Gegenwart auf der Erde, besuchten die Teilnehmer das LandFrauen-Café, von wo aus man, hoch über dem noch aktiven Steinbruch, einen fantastischen Blick in die Tiefe genießen konnte.
Zum Abschluss dieser interessanten Studienfahrt, luden Rainer Thon, der erste Vorsitzende des Vereins und seine Frau Ingrid, alle Teilnehmer zu sich nach Hause in den Garten ein, wo der Tag bei Kaffee und Kuchen einen würdigen Abschluss fand.
Fotos: privat

