Summen für Rehkitze: Erster Rehnachwuchs auf den heimischen Feldern gerettet

LEVESTE (red).

Wenn jetzt schon mit den ersten Sonnenstrahlen auf Feldern und Wiesen summt, sind das zur Zeit nicht nur die ersten Insekten, sondern auch die Rehkitzretter. Vor jeder Mahd besteht die Pflicht, das entsprechende Flurstück nach Rehkitzen abzusuchen oder beim Mähen entsprechende Vorkehrungen zu treffen. Der Hintergrund ist, dass die Rehkitze in den ersten Wochen ihres Lebens keinen Fluchtreflex haben. Sie vertrauen darauf, dass sie gut getarnt nicht im Gras entdeckt werden. Hier helfen die Rehkitzretter im Bereich Barsinghausen und Gehrden unter der Leitung von Philipp Hölzl und Ole Gosslar in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Revierinhabern. Im letzten Jahr konnten so fast 100 Rehkitze vor dem Mähtod gerettet werden. Dabei werden sie ohne direkten Hautkontakt vom Menschen in eine Kiste gesetzt und an den Rand der jeweiligen Wiese wieder abgelegt. Später wird sie von ihrer Mutter dort wieder gefunden. Am heutigen Freitag konnte jetzt das erste Kitz in Leveste entdeckt und gerettet werden. Jetzt ist die Leinenpflicht für alle Hundebesitzer besonders wichtig.

Mit der Wärmebildkamera kann man sehr gut den Drohnenführer und das Kitz sehen.

Text: Wolfram Klöber / Bilder: Philipp Hölzl