Tierheim ist nach wie vor durch die Aufnahme von Fundtieren stark ausgelastet

Auch landen viele in der Coronazeit angeschaffte Hunde bei den Tierschützern / Tag der offenen Tür erfährt regen Zulauf / Große Bauprojekte sind abgeschlossen

BARSINGHAUSEN (ta). Beim heutigen Tag der offenen Tür im Tierheim konnten sich zahlreiche Besucher über die wichtige Arbeit der engagierten Mitglieder des Tierschutzvereins Barsinghausen und Umgebung informieren. Mit von der Partie war auch Bürgermeister Henning Schünhof, der zusammen mit dem Vereinsvorsitzenden, Ernst Wildhagen, die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen der Stadt und den Tierschützern betonte.

Geboten wurde einiges. Besichtigt werden konnten das noch relativ neue Hundehaus, die neue Quarantänestation und die Katzen- und Kleintierhäuser. Mit den größeren Baumaßnahmen sei man nun fertig, erklärte Schriftführerin Andrea Wildhagen, die im Eingangsbereich die Gäste mit vielfältigen Informationen versorgte und die Entgegennahme der Sach- und Geldspenden koordinierte.

Noch folgen solle eine Voliere für die alte Hundehütte, die nun als Multifunktionshaus, aber vor allem für die Unterbringung von Kaninchen genutzt wird. Kinder hatten die Möglichkeit, Tiermasken zu bemalen und an einem kniffligen Quiz teilzunehmen.

Außerdem wurden Vorführungen für die Hundedressur und ein reichhaltiges Büffet mit Kaffee und Kuchen und leckeren Speisen angeboten. Andrea Wildhagen wies darauf hin, dass das Tierheim nach wie vor durch die Aufnahme von vielen Fundtieren ziemlich ausgelastet sei. Zudem halte der Zustrom von Hunden, die sich manche Menschen während der Corona-Pandemie zu schnell und unbedacht zugelegt hätten, ungebrochen an. Momentan beherberge das Tierheim 23 Kaninchen und Meerschweinchen, zwei Hunde und eine ganze Reihe von Katzen samt Nachwuchs. „Über zusätzliche ehrenamtliche Helfer würden wir uns freuen, außerdem ist eine Bundesfreiwilligendienststelle noch unbesetzt“, erklärte Wildhagen.

Fotos: ta