Unterlagen des aufgelösten Hausfrauenbunds wandern ins Stadtarchiv

Der 1961 gegründete Ortsverband hatte Anfang Februar keinen neuen Vorstand bilden können

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V.li.: Die ehemalige Vereinsvorsitzende; Renate Rehren, Bürgermeister Marc Lahmann, die ehemalige 2. Vorsitzende, Margret Weiß sowie Gerald Bredemann und Eckard Steigerwald vom Stadtarchiv

BARSINGHAUSEN (ta). Im Februar hatte der Barsinghäuser Ortsverband des Deutschen Hausfrauenbundes die Auflösung beschlossen, nachdem die Bildung eines neuen Vorstands gescheitert war. Der Verband, dem zuletzt noch über 70 Frauen angehörten, wurde 1961 gegründet und hatte zeitweilig sogar über 300 Mitglieder. Nun haben die ehemaligen Vorsitzenden, Renate Rehren und Margret Weiß, erhaltenswerte Vereinsunterlagen, wie Fotos, Presseartikel, Tätigkeits- und Geschäftsberichte, an Eckard Steigerwald und Gerald Bredemann vom Stadtarchiv übergeben. Für Steigerwald stellen die Dokumente einen aussagekräftigen Ausschnitt des gesellschaftlichen Lebens in Barsinghausen dar, der sich für künftige Generationen noch als wahrer Fundus erweisen könnte. Er bittet die ehemaligen Mitglieder des Hausfrauenbundes, weitere erhaltene Unterlagen beim Stadtarchiv abzugeben. Noch vor wenigen Wochen hätten die „Hausfrauen“ einen gemeinsamen Ausflug ans Steinhuder Meer unternommen, ein geselliger Abschluss der Vereinsaktivitäten werde dann im Rahmen einer Feier im November stattfinden, kündigt Rehren an. Von den Mitgliedern beschlossen worden sei zudem, dass das Vereinsvermögen dem Kinderheim am Waldhof zugute kommen solle.

Foto: ta