Verhandlungen zur Einrichtung eines Friedwaldes gehen in eine neue Runde

Die Stadtverwaltung informiert

IMG_5143BARSINGHAUSEN (red). Die Forstinteressenten Barsinghausen-Altenhof haben über die Presse in den vergangenen Wochen für die Vermarktung ihres Grundstückes als Friedwald geworben. Der Wunsch, aus einer eigenen Fläche einen größeren Gewinn zu erzielen, ist legitim. Der Eindruck, dass Bestattungen im Wald nur mit den Forstinteressenten Barsinghausen-Altenhof möglich sind, ist jedoch falsch.

Der Rat hat im Februar dieses Jahres beschlossen, dass die Stadt Bestattungen im Wald ermöglichen wird. An der Umsetzung dieses Beschlusses arbeitet die Verwaltung. Hierzu gab es mehrere Gespräche mit den Forstinteressenten Barsinghausen-Altenhof, aber auch mit einem weiteren von insgesamt drei Eigentümern, die über Waldflächen in Barsinghausen verfügen. Die Forstinteressenten verfolgten bis vor wenigen Wochen das Ziel, einen gewerblichen Friedwald mit überregionaler Nutzung auf ihrem Grundstück zu ermöglichen.

Da der Ratsbeschluss lautet, die Trägerschaft eines Friedhofes im Wald sowohl in Trägerschaft durch die Stadt als auch durch einen Privaten zu untersuchen, stockten die Gespräche mit den Forstinteressenten, weil die Forstinteressenten an ihrem Ziel festhielten und Verhandlungen mit der Stadt über städtische Waldbestattungen ablehnten. Diese Haltung haben die Forstinteressenten erst geändert, nachdem die Verwaltung über das Risiko dieser Haltung aufgeklärt und auf laufende Verhandlungen mit anderen Waldeigentümern hingewiesen hat.

In den nächsten Wochen werden die Verhandlungen mit den Waldeigentümern weitergeführt. Den Forstinteressenten Barsinghausen-Altenhof wurden zudem vorgeschlagen, eine Waldfläche auszuwählen, die dichter am Waldrand liegt und nicht so ein starkes Gefälle hat, wie die Fläche am Hang des Bullerbachtales. Gespräche mit Senioren haben die Verwaltung in der Auffassung bestärkt, dass die von den Forstinteressenten Barsinghausen-Altenhof vorgeschlagene Fläche weniger geeignet ist. Die Entscheidung über die Auswahl einer Waldfläche liegt aber beim Rat.

 

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