Vernetzter Christus: Petrus präsentiert sich mit eigenem Gemeinde-Logo

Rund eineinhalb Jahre hat die Kirche am Langenäcker am Design gefeilt

V.li.: Winfried Noack, Pastorin Kristin Köhler, Winfried Dannhauer, Alfred Schön und Beate Giesemann stellen das Logo der Petrusgemeinde vor.

BARSINGHAUSEN (ta). Im Sommer 2019 entstand in der Petruskirche die Idee, dass sich die Gemeinde mit einem unverwechselbaren Logo präsentieren sollte. Bis dahin hatte Winfried Dannhauer vom Kirchenvorstand den Petrusbrief noch mit einem Schattenriss von der Kirche versehen, nun sollte ein Corporate Design her, für das ein fünfköpfiges Team, bestehend aus Pastorin Kristin Köhler, Gemeindemitglied Beate Giesemann, die Kirchenvorstände, Alfred Schön und Winfried Dannhauer, sowie Winfried Noack vom Männerfrühstück eine fruchtbare Zusammenarbeit mit der Grafikerin, Petra Zimmermann, einging. Im Zentrum der Überlegungen stand dabei die Frage, wer sind wir und was macht die Petrusgemeinde aus. In Anlehnung an das große Kreuz in der Kirche wurde schließlich die Christusgestalt mit einem Fischernetz als Motiv ausgewählt. Nicht ohne Grund, erklärt Kristin Köhler, denn ein Netz fängt auf und verbindet zugleich. Außerdem werde auch ein Bezug zum Jesus-Jünger Petrus hergestellt, der ja bekanntlich Fischer gewesen sei. Damit war die Gestaltung des Logos aber noch längst nicht abgeschlossen – es fehlten noch ansprechende Farben. Hier hatte die Grafikerin einen weiterführenden Einfall. Ihr waren die Farben der Kanzel in der Petruskirche aufgefallen: Türkis, ein dunkles Rot, ein sattes Gelb und ein strahlendes Blau. Diese Kombination überzeugte das Logo-Team und die Ausfertigung des Gesamtbildes war komplett. Zieren wird das Petrus-Logo fortan den Gemeindebrief, Briefköpfe oder auch Veranstaltungsplakate.

Foto: ta