BARSINGHAUSEN (red).
Die Ratsfraktion von „Aktiv für Barsinghausen“ (AFB) beantragt: „Der Rat der Stadt Barsinghausen möge beschließen, als Ersatz für die nicht mehr zur Verfügung stehende Labora die Verwaltung zu beauftragen, ein Konzept gemeinsam mit der Jugendhilfeeinrichtung Waldhof und somit der Region Hannover zu erstellen und mindestens 10 Plätze für Schulpflichterfüller in Barsinghausen zu schaffen. Das dafür zur Verfügung gestellte Budget sollte die für Labora avisierten 300.000 Euro für drei Jahre nicht überschreiten, aber entsprechend dem Angebot gegebenenfalls auch mehr als 10 Plätze (bei Bedarf) zu schaffen.
Begründung: Alternative Plätze für Schulpflichterfüller sind notwendig, weil die steigenden Schulabbrecherquoten in Niedersachsen eine strukturelle Lücke sichtbar machen: Jugendliche, die im Regelsystem nicht gehalten werden können, benötigen verlässliche, praxisorientierte und sozialpädagogisch eingebettete Lernorte. Mit dem Wegfall der Labora entsteht in Barsinghausen eine akute Versorgungslücke, die ohne Ersatzangebote zu weiterem Schulversagen, erhöhtem Jugendhilfebedarf und langfristig höheren kommunalen Folgekosten führt. Wir würden damit für die Stadt ein klares, pädagogisch abgesichertes Angebot mit einer hier tätigen Einrichtung und zudem ortskundigem Know-How anbieten können. Der Antrag schafft die Grundlage für ein tragfähiges Konzept, das die entstandene Lücke schließt und die Zusammenarbeit mit Waldhof und Region Hannover sinnvoll nutzt“, so Kerstin Beckmann und Thomas Struß von der AFB-Fraktion.
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