Wie erleben Naturfreunde die Krise? – Heute erzählt Meike Walther

BARSINGHAUSEN (red).

„Anfangs habe ich mich gefreut, soviel Zeit im Garten verbringen zu können. Das Frühjahr hat ja jedes Jahr so seine seine Vorbereitungen nötig. Bei total schönem Wetter, nachts etwas kalt, aber tags sehr sonnig. Der Klönschnack mit der Nachbarschaft findet natürlich nur noch mit dem erforderlichen Abstand über den Zaun statt. Es fehlen die direkten Kontakte, doch trotz allem fühle ich mich hier geborgen. Sonst bin ich nach wie vor viel im Garten, krame in alten Fotoalben und tausche mit alten Freunden per Telefon Erinnerungen aus. Da gehen auch schon mal Päckchen mit Büchern hin und her. Kleine Radtouren sorgen dafür, dass ich nicht völlig einroste. Einige Urlaubsfahrten musste ich stornieren, ich hoffe, dass nicht noch mehr folgen werden. So komme ich ganz gut über die Runden, es fehlt mir der Kontakt zu den Freunden im Chor, bei der Gymnastik und bei Wanderungen  usw. Ich freue mich schon auf viele Umärmelungen nach dieser Zeit.“

Meike Walther