Wie wird das Deisterbad endlich wieder wasserdicht und nutzbar? – Zwei Verfahren werden geprüft

KIRCHDORF (ta). 

Zum Stand der Reparaturen im lecken Deisterbad, das seit Anfang des Jahres geschlossen ist, informierte Bürgermeister Henning Schünhof in Vertretung der Stadtwerke den Ordnungs- und Ehrenamtsausschuss, dass vom Wasserverlust auch der Keller betroffen sei. Konkret würde das Wasser aus der Überlaufrinne im Bereich des Beckenkopfes entweichen. Notwendige finanzielle Mittel stünden zur Verfügung, aber bislang seien alle Abdichtungsversuche missglückt. Als nächstes wolle man es mit einer Beschichtung des gesamten Beckenkopfes probieren. Bei diesem Verfahren rechneten die Stadtwerke mit Kosten von rund 60.000 Euro, so Schünhof. Eine entsprechende Prüfung und Untersuchung sei auf den 26. April terminiert worden und Anfang Mai solle dann der Aufsichtsrat der Stadtwerke eine Entscheidung zum weiteren Vorgehen fällen. Denkbar sei auch die Möglichkeit, den Beckenkopf komplett auszutauschen, was mit 200.000 Euro zu Buche schlagen dürfte. Die Stadt und die Stadtwerke warteten jetzt auf die Einschätzung der Fachleute und man sei sich der Einschränkungen für Barsinghausens Schwimmer bewusst.

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