Windenergie: Barsinghäuser Stadtgebiet bietet kaum Flächen für neue Anlagen

Stadtverwaltung gibt Stellungnahme zur aktuellen Fassung des Regionalen Raumordnungsprogramms Windenergie ab 

BARSINGHAUSEN-ORTSTEILE (ta). Das Barsinghäuser Stadtgebiet eignet sich offensichtlich kaum für eine deutliche Erhöhung der Zahl von Windenergieanlagen. Das geht zumindest aus der aktualisierten Fassung des Regionalen Raumordnungsprogramms Windenergie der Region Hannover und der Stellungnahme der Stadtverwaltung hervor, die gestern Thema im Bauausschuss waren. Demnach ist die Zahl der möglichen Potentialflächen deutlich zusammengeschmolzen. Als Gründe werden der Artenschutz, der Grundwasserschutz sowie die Einflugschneisen zum Flughafen Hannover an der Autobahn 2 und des Fliegerhorstes Wunstorf genannt. Übrig geblieben sind laut Verwaltung eine kleine Fläche zwischen Egestorf, Degersen und Gehrden sowie eine Fläche zwischen Lathwehren, Dedensen und Stemmen zur Entwicklung eines Windparks. Realistisch ist zudem noch das Repowering von bestehenden Windenergieanlagen nördlich von Ostermunzel bei Holtensen – auch hier liegt ein Großteil der Fläche auf dem Gebiet der Stadt Seelze. Nach jetzigem Stand dürfte die Weiterentwicklung der Windkraft im Barsinghäuser Stadtgebiet also äußerst bescheiden ausfallen. Auch der Deister kommt als schützenswertes Gebiet nicht in Frage.

Foto: Gerheide Knüttel