BARSINGHAUSEN (red).
Der Herbst färbt die Blätter bunt und jedes Jahr erfreuen wir uns am Anblick des bunt gefärbten Laubs der Bäume. Weniger erfreulich für manche ist das herabfallende Laub. Wohin damit? Naturschützerin Owens gibt einige Tipps. „Laub ist ein natürlicher Winterschutz für Tiere und Pflanzen. Harken und schichten Sie das Laub in einer Ecke des Gartens mit Reisig im Wechsel zu einem größeren Haufen zusammen. Für Igel, Insekten und andere Tiere ist ein solcher Laubhaufen ein ideales Winterquartier. Das Laub isoliert optimal. Auch unter Sträuchern kann man es ruhig liegen lassen“, sagt Owens. „Es wird dort von unzähligen Kleintieren wieder in wertvollen Humusboden umgewandelt.“ Man sollte immer zu Besen und Rechen greifen und auf Laubbläser oder Laubsauger der Natur zuliebe verzichten. Ökologische Schäden, die motorisierte Laubsauger/Laubbläser anrichten, die durch die Gärten mit der Lautstärke eines Presslufthammers rattern, seien enorm, so Owens. „Dabei kommen viele Kleintiere ums Leben, die für die Natur und den Garten sehr wertvoll sind“, sagt sie. Für den Sog von Laubsaugern würden Luftgeschwindigkeiten bis zu 160 Stundekilometern und Saugleistungen von ca. 10 Kubikmetern pro Minute erzeugt. Millionenfach würden Kleinstlebewesen mit aufgesaugt. „Kleinstlebewesen wie Käfer, Spinnen, Tausendfüßler, Asseln, etc. können sich dem Turbo-Blas- und Saugstrom kaum widersetzen. Bei Geräten mit Häckselfunktion werden die Tiere/Insekten auch sogar gleich zerstückelt“, sagt Owens und gibt zu bedenken, dass Laubsauger und -bläser mit Verbrennungsmotor zudem durch die Lautstärke sowie die Abgase mit ihren Schadstoffen eine Belastungen für die Umwelt darstellten.
Fotos + Text: Hannelore Owens

