BENTHE (red).
Am Sonntag, 23. August, um 11 Uhr eröffnet die Malerin Kristina Henze aus Egestorf die neue Ausstellung im Kunstraum Benther Berg, Bergstraße 3 in Benthe. Sie stellt den Fotodesigner Holger Howind aus Hannover vor. Hoger Howind zeigt Fotos vom Ihmezentrum, die er mit Hilfe von künstlicher Intelligenz bearbeitet hat, um mögliche positive wie negative Entwicklungen für die Zukunft des umstrittenen Gebäudekomplexes zu visualisieren. Es sind Visionen entstanden, die phantastisch wie auch alarmierend daherkommen und die die Betrachter aufrütteln. Utopische und dystopische Entwürfe gibt es seit Jahrhunderten. Sie sind Vorstellungen einer möglichen, zukünftigen, fiktiven Lebensform. Der „Turmbau zu Babel“, immer wieder ein Thema in Kunst und Literatur, erinnert an die Vermessenheit der Menschen und die Folgen, erklärt Kristina Henze. Der Traum von der Rückkehr ins Paradies, „Utopia“ von Thomas Morus, 1516, war der Glaube an den Fortschritt, der eine bessere Zukunft ermöglichen sollte.
Gegenbilder zur bestehenden Realität entwirft auch Holger Howind. Er stellt uns u.a. die Frage, ob mit Hilfe von KI die Hoffnung real werden wird, uns vor dem Klimakollaps zu bewahren. Er hofft, dass KI die Motivation für klimaschonendes Verhalten verbessern kann, indem sie Visionen für eine lebenswerte Welt schafft. Aber er hinterfragt auch den Nutzen von KI für die tägliche Arbeit und erwägt die Risiken, wenn Arbeitsplätze verloren gehen. Gravierend sei auch die Vorstellung, dass KI politischen Einfluss wird nehmen können.
Holger Howind führt durch seine Ausstellung an folgenden Tagen: 23.8., 29.8., 30.8., 6.9. und 27.9. und nach Vereinbarung.
Öffnungszeiten: Samstag, 15 bis 17 Uhr, Sonntag, 11 bis 17 Uhr
Ausstellungsdauer: 23. August bis 27. September
Bild / Foto: Holger Howind / privat

