REGION/NIEDERSACHSEN (red).
Nicht nur die ersten Dominosteine und Lebkuchen liegen in den Regalen, auch die Zuckerrübenernte und damit die Verarbeitung für den süßen Rohstoff stehen bevor. Mitte September startet die Kampagne in den Zuckerfabriken in Clauen, Nordstemmen, Uelzen und Schladen. In Schladen werden Ende der Woche bereits die ersten Bio-Rüben angeliefert. Während europaweit mit einer durch Hitze, Pflanzenkrankheiten und sinkenden Anbauflächen geringeren Zuckerrübenernte gerechnet wird, erwartet der Dachverband Norddeutscher Zuckerrübenanbauer (DNZ) rund um Hannover, Braunschweig und Hameln eine durchschnittliche Ernte. „Richtung Osten, wo weniger Regen gefallen ist, werden die Ertragserwartungen verhaltender eingeschätzt“, sagt Eckhard Hinrichs, Vorsitzender des DNZ, gegenüber dem Landvolk-Pressedienst. Die Rübenanbauer müssen zudem mit niedrigen Preisen, wachsendem politischem Druck und der zunehmenden Ausbreitung von Pflanzenkrankheiten zurechtkommen. In Deutschland ging die Zuckerrübenanbaufläche in diesem Jahr um rund fünf Prozent zurück. Dennoch wachsen in Niedersachsen mit 90.000 Hektar auf rund fünf Prozent der Ackerfläche Zuckerrüben. Das Agrarland Nummer eins liegt damit auch bei der Rübe vorn.
Foto: Landvolk
