Zukunft von Barsinghausens Bädern: Gutachten soll bis Juli vorliegen

Ergebnisse der Studie sind Grundlage für die Bäderkommission und die politischen Entscheidungsträger / Sportring kritisiert, dass Schulen und Vereine in der Diskussion kaum beteiligt werden

BARSINGHAUSEN/GROßGOLTERN/KIRCHDORF (ta). Wohin geht die Reise mit Barsinghausens Badelandschaft? Im gestrigen Ordnungs- und Ehrenamtsausschuss erklärte Bürgermeister Henning Schünhof, zur Erstellung eines entsprechenden Gutachtens würden nun fünf Unternehmen ihre Angebote einreichen. Mit inhaltlichen Aussagen und handfesten Ergebnissen könne man folgend im Juli rechnen, so dass die politische Diskussion über weitere Weichenstellungen nach der Sommerpause starten könne. Der eingeleitete Ablauf und das Abwarten der Ergebnisse der Studie entspreche dem von SPD und Grünen gestellten Antrag. SPD-Ratsherr Andreas Lorch bekräftigte, man brauche die konkreten Zahlen aus der Studie für die Entscheidungsfindung.

Der gestern vom Freibad Goltern geäußerten Kritik, dass das Bad bei Reparaturen alleine gelassen werde, widersprach Schünhof. Die Stadt habe konstruktive Hilfe angeboten. Hierzu sagte Thomas Struß von der Wählergemeinschaft AFB, die Kritik vom Freibad Goltern sei berechtigt, denn der Betreiberverein sei nicht richtig informiert worden, wie es mit dem Bad weiterginge.

Hinsichtlich der bisherigen Diskussionen in der Bäderkommission kritisierte Berthold Kuban vom Vorstand des Sportrings Barsinghausen, dass die Schulen und Vereine kaum berücksichtigt oder beteiligt würden. Die Kommission gleiche einer Verschlusssache. Und auch CDU-Fraktionsvorsitzender Gerald Schroth meinte, eine breitere Diskussion über die Bäderlandschaft wäre richtig gewesen. Es sei wichtig, die Bürger mitzunehmen, denn immerhin gehe es auch um die Akzeptanz der zu fällenden Entscheidungen.

Fotos: ta / Krüger