Zwei Kleinkinder schwer verletzt
EGESTORF/LANGREDER (red). Am heutigen Montag wurden die Feuerwehren Egestorf, Kirchdorf, Langreder und Barsinghausen zu einem schweren Verkehrsunfall auf die L401 Egestorf -> Langreder, Abzweig nach Kirchdorf, alarmiert. Vor Ort waren in einer Kurve mit Abzweigung zwei PKW, jeweils besetzt mit einer erwachsenen Person und zwei Kindern, nahezu frontal ineinandergefahren. Beim Eintreffen der Feuerwehr hatten alle Personen die Fahrzeuge verlassen, keine Person war im Fahrzeug eingeklemmt. Die Feuerwehr, welche selber zwei Ärzte mit an die Einsatzstelle brachte, unterstützte den Rettungsdienst bei der Versorgung von zwei schwerverletzten Kleinkindern bis zum Eintreffen weiterer Notärzte, ebenso half ein vorbeikommender Kinderarzt.
Weiterhin wurden die Fahrzeuge gesichert, stromlos geschaltet und auslaufende Betriebsstoffe abgestreut, ebenso der Brandschutz sichergestellt und eine Straßensperrung am Egestorfer Kreisel durchgeführt. Die beiden schwerverletzten Kleinkinder wurden mit einem Rettungshubschrauber bzw. mit einem notärztlich begleiteten Rettungswagen in ein Krankenhaus nach Hannover transportiert, die beiden Erwachsenen und ein weiteres Kind wurden leicht verletzt in Krankenhäuser verbracht, das vierte Kind blieb mutmaßlich unverletzt.
Im Einsatz waren die Feuerwehren Egestorf, Kirchdorf, Langreder und Barsinghausen mit 43 FM, 8 Fahrzeugen, der Rettungsdienst mit 2 Rettungswagen, der Rettungshubschrauber, ein Notarzteinsatzfahrzeug, die Polizei mit 2 Streifenwagen und der Verkehrsunfalldienst, die Unfallforschung und ein Gutachter der Dekra. Der sich nach einem Transport in Hannover befindliche Rettungshubschrauber aus Wolfenbüttel, welcher die Einsatzstelle hätte anfliegen können, war nicht von Nöten und konnte den Heimflug antreten. Die Einsatzleitung lag bei Egestorfer Ortsbrandmeister Jan- Henrik Büthe. Die letzten Einsatzkräfte konnten die Einsatzstelle um 16 Uhr verlassen. Besonders unschön waren einige Szenen, in denen Autofahrer die Absperrungen an den Kreiseln umfuhren und so in die Einsatzstelle gelangten.